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22.11.1719:27:23

Einbruchschutz-Lexikon

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S wie...
Scharfschalten

Mit Scharfschalten wird ein Betriebsmodus einer Alarmanlage bezeichnet. Es bedeutet, dass die Anlage zum Beispiel bei Abwesenheit auf vollen Betrieb gestellt wurde.

Bei modernen Alarmanlagen gibt es verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. So können Sie sich frei im Haus bewegen, während die Anlage trotzdem Fenster oder Türen überwacht. Sie können auch verschiedene Bereiche Ein- oder Ausstellen, ganz wie Sie wollen.

Generell sind Alarmanlagen trotz der vielen Funktionen sehr einfach zu bedienen.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Elektronische Sicherheitstechnik
  3. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  4. Gefahrenwarnanlage
Scharnierseiten Sicherung

Unter Schanierseiten Sicherung versteht man die Sicherung der Scharnierseite einer Tür bzw. eines Fensters mit Zusatzelementen.

Die Scharnierseite (auch Bandseite genannt) bezeichnet die Seite eines Fensters oder einer Tür, an der die Angeln eines Fenster oder einer Tür befestigt sind. (Das Gegenstück zur Schanierseite ist die Griffseite, wo sich Klinke, Schloss oder Griff befinden.).

Bevor man sich der Schlosstechnik zuwendet, erfolgt in der Regel die Prüfung der Bänder bzw. Scharniere. Bei außen liegenden Bändern müssen innen unbedingt zusätzliche Scharnierseitensicherungen angebracht werden, die das Aufhebeln der Tür oder des Fensters verhindern.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schlagschlüsseltechnik

Schlagpicking oder auch Schlagschlüsseltechnik genannt, ist eine Methode von Einbrechern, bei der ein Schlüsselrohling in eine Tür „geschlagen” wird.

So wie sich beim Aufprall zweier Billardkugeln die Bewegungsenergie von der einen auf die andere überträgt, wird durch die Schlagwirkung Energie von den Kernstiften auf die Gehäusestifte im Zylinder übertragen, die sich dann entsprechend bewegen.

Wenn der Schlüssel dann im richtigen Augenblick gedreht wird, ist eine Öffnung möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings nicht nur einige Erfahrung, sondern auch ein Schlüsselrohling, der genau in das zu manipulierende Schließzylinder-Profil passt.

Es müssen auf jeden Fall der Hersteller und das Profil bekannt sein, danach muss der Rohling fachgerecht bearbeiten werden - für den spontanen Einbruchsversuch ist die Schlagtechnik also auf keinen Fall geeignet.

PRO-TEC.T bietet verschiedene Schließsysteme an, die gegen diese Einbruchsmethode resistent sind.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schließblech

Das Schließblech gibt dem Schließsystem an der Rahmenseite einer Tür Halt. Hier verhakt sich der Schließriegel in den Einlassungen, über denen das Schließblech liegt.

Die Schließbleche sollten bestimmten Anforderungen bezüglich Dicke, Material und Länge entsprechen, damit ein Fenster oder eine Tür nicht einfach aufgebrochen werden kann.

Schließbleche müssen daher über eine VSÖ-Anerkennung verfügen oder den folgenden Mindestanforderungen entsprechen:

  • Die Dicke des Schließbleches (Stahl) muss mindestens 3 mm betragen.
  • Die Länge sollte 300 mm nicht unterschreiten; 500 mm lange Schließbleche sind vorzuziehen.

Die Befestigung des Schließbleches muss ausreichend stabil erfolgen und auf die unterschiedlichen Materialien von Wand und Türzarge sowie deren Aufbau abgestimmt sein.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schließzylinder

Schließzylinder ist ein übergeordneter Begriff für verschiedene, mittels Schlüssel zu betätigende sicherheitstechnische Einrichtungen, welche meist aus Gehäuse und einem drehbaren Zylinderkern besteht.

Schließzylinder sind ein wichtiger Bestandteil der Türabsicherung. Sie können jedoch nur in der Systemeinheit Schloss, Schließzylinder, Schutzbeschlag und Schließblech Sicherheit bieten.

Neben den marktführenden Profilzylindern können in Einzelfällen auch Rund- und Ovalzylinder zur Anwendung kommen.

Bei PRO-TEC.T sind verschiedene geprüfte Schließsysteme erhältlich.

Um ausreichenden Schutz vor Nachschlüsseln zu gewähren, empfiehlt sich vor allem ein Schließzylinder mit Sicherungskarte.

Siehe auch:

  1. Schließblech
  2. Schließzylinder mit Sicherungskarte
  3. Schutzbeschlag
  4. Türsicherung
Schließzylinder mit Sicherungskarte

Um ausreichenden Schutz vor Nachschlüsseln zu gewähren, empfiehlt sich ein Schließzylinder mit Sicherungskarte.

Die Sicherungskarte dient als Legitimation für Nachbestellungen von Zylindern und Schlüsseln.

Siehe auch:

  1. Schließzylinder
  2. Türsicherung
Schlossseite

Die Schlossseite eines Fensters oder einer Tür ist die Seite, an der das Schloss bzw. das Schließsystem angebracht ist.

Die gegenüber liegende Seite nennt man Bandseite.

Siehe auch:

  1. Bandseite
Schubriegel

Schubriegel werden besonders oft bei Gartentoren, Stalltüren, Schatullen oder Kisten verwendet. Dabei wird ein Riegel in eine dafür vorgesehene Verankerung geschoben.

Das feste Verschließen steht dabei weniger im Vordergrund. Mit einem Vorhängeschloss ist das bei vielen Schubriegeln jedoch ebenfalls möglich.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schutzbeschlag (Türschild)

Der Schutzbeschlag schützt an einer Tür den Profilzylinder und das Einsteckschloss gegen unbefugte mechanische Manipulation.

Von außen abschraubbare oder sogar abbiegbare Schutzbeschläge sind eine Einladung für Einbrecher.

Ein geprüfter, einbruchhemmender Schutzbeschlag erschwert das Abdrehen, Ziehen oder Durchschlagen des Schließzylinders. Der Schutzbeschlag muss den Schließzylinder eng umschließen und ganz wichtig, von innen stabil verschraubt sein.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schwerpunktüber- wachung

Die Schwerpunktüberwachung ist ein spezielles Überwachungsprinzip. Dabei werden Einbruchmelde- oder Gefahrenwarnanlagen so projektiert, dass sie mit Hilfe von Meldern bestimmte strategisch wichtige Stellen bzw. Schwerpunkte überwachen.

Diese Schwerpunkte können zum Beispiel besondere Wertgegenstände (z.B. Tresore) oder Eingänge (z.B. Kellertüren, Fenster) sein.

Auf die Überwachung sämtlicher Räume des Gebäudes wird dabei also in der Regel verzichtet.

Der Nachteil der Schwerpunktüberwachung ist, dass der Täter, wie auch bei der Objekt- und der Fallenüberwachung, erst dann erkannt wird, wenn er sich bereits im Haus oder in der Wohnung befindet.

Siehe auch:

  1. Fallenüberwachung
  2. Überwachungsprinzip
Sicherheit

Sicherheit ist das Freisein von Gefahr. Das Gefühl von Sicherheit kann subjektiv sein („Ich persönlich fühle mich sicher” - trotz einer objektiv vorhandenen Gefahr) oder objektiv gegeben sein („Die Lage ist tatsächlich sicher”).

Sicherheit ist auf jeden Fall ein Grundbedürfnis des Menschen. Obwohl alle zwei Minuten in Österreich eingebrochen wird, verzichten laut einer Umfrage zwei Drittel der Österreicher auf Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Wird dieses Grundbedürfnis zum Beispiel durch einen Einbruch in die eigenen vier Wände gestört, kann das - einmal von den materiellen Schäden abgesehen - zu weitreichenden psychischen Folgen kommen.

Dabei ist das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Heim ein besonders hohes Gut, das durch fremde Eindringlinge massiv gestört wird.

Ein effektiver Schutz ist deshalb besonders wichtig und erfolgreich:

Knapp 40 Prozent der Einbrüche scheitern an bereits vorhandener Sicherheitstechnik.

Siehe auch:

  1. Psychische Folgen
Sicherheitsexperte

Ein Sicherheitsexperte ist eine Person mit weiterführenden Fachkenntnissen und dementsprechenden Qualifizierungen der Sicherheitsbranche.

Geprüfte Sicherheitsexperten in Ihrer Nähe finden Sie bei PRO-TEC.T oder auf den Errichterlisten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen.

Siehe auch:

  1. Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle
  2. Pflichtenkatalog der Polizei
Sicherheitsfolie

Sicherheitsfolien dienen der Nachrüstung von Glasflächen gegen Blitzeinbruch und Vandalismus. Die Sicherheitsfolie wird auf das Glas eines Fensters geklebt und schützt vor einem Einschlagen der Fenster. Sie hält das durch einen Angriff zerbrochene Glas im Rahmen zusammen und erschwert den Durchbruch des Glases - und damit den Einstieg in das Gebäude - erheblich. Gleichzeitig schützt die Folie auch vor den Folgen von Vandalismus (Wurf mit Steinen, Brandsätzen etc.).

Diese Folie bekommt man beim Sicherheitsfachhandel und eignet sich speziell zur Nachrüstung vorhandener Fenster. Allerdings: Einbruchhemmende Fensterbeschläge sind wichtiger als Sicherheitsfolie:

Einbrecher dringen zumeist nicht über das Einschlagen der Fenster in Haus oder Wohnung ein, sondern hebeln die Fenster mit einem einfachen Schraubendreher auf.

Lautes Einschlagen, Bohren, aufwändiges Gerät etc. scheuen die meisten, da es viel zu auffällig ist. Um Ihre Fester vor dieser häufigsten Einbruchsart zu schützen, empfiehlt sich die Nachrüstung mit Zusatzsicherungen/Pilzkopfzapfen.

Siehe auch:

  1. Fenstersicherung
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
  3. Pilzkopfzapfen
Sicherungskonzept

Ein Sicherungskonzept besteht aus einer Reihe von aufeinander abgestimmter Sicherheitsmaßnahmen, die erst in ihrer Kombination ein Objekt sichern. Dabei werden schon während der Bau- oder Umbauphase alle Möglichkeiten zum Schutz des Objektes vor Einbruch, Vandalismus und Diebstahl abgewogen.

In einem solchen Konzept wird umfangreich von der Wahl der Baumaterialien bis hin zu Fenstern, Türen, Schlössern und Zäunen alles bedacht.

Ein solches Sicherungskonzept kann von Baubeginn an Sicherheitslücken verhindern. Zudem sind die meisten Maßnahmen die direkt während einer Bau- oder Umbauphase einbezogen werden günstiger als das spätere Nachrüsten von Sicherheitstechnik.

Bei der Erstellung eines Sicherheitskonzptes steht Ihnen PRO-TEC.T gerne zur Seite.

Siehe auch:

  1. Sicherheitsexperte
Sperrbügel

Um sich bei geöffneter Tür gegen ungewolltes Eindringen zu schützen, helfen zusätzliche Sicherheitsschlösser mit Sperrbügel und Hinterhaken.

Meist in Kombination mit Kasten- oder Querriegelschlössern lassen sich Wohnungstüren zwar einen Spalt breit öffnen, sie verhindern aber ein gewaltsames Eindringen von außen.

Siehe auch:

  1. Anwesenheitsschutz
  2. Bandseite
  3. Kastenschloss
  4. Querriegelschloss
  5. Türsicherung
  6. Türspion
Sprechanlage

siehe Gegensprechanlage

Siehe auch:

  1. Anwesenheitsschutz
  2. Gegensprechanlage
  3. Sperrbügel
  4. Türsicherung
  5. Türspion
Stahllochblende

Eine Stahllochblende oder auch Mäusegitter genannt, dient zur Sicherung von Kellerfenstern.

Wichtig ist, dass diese Stahllochblenden entweder von innen mit dem Fensterrahmen fest verschraubt oder durch ein Hangschloss gesichert und auf der Bänderseite nicht auszuhängen ist.

Stahllochblenden, die nicht geöffnet werden müssen, lassen sich mit Flachstahlabschnitten, die am Sturz oder der Fensterlaibung verdübelt sind, zusätzlich stützen.

Siehe auch:

  1. Kellersicherung
Stiller Alarm

Der „stille Alarm” oder auch Fernarlarm leitet die Gefahrenmeldung (etwa vor einem Einbruch) lautlos an eine externe Alarmempfangsstelle weiter. Dies geschieht üblicherweise über ein Telefonwählgerät (Festnetz oder Mobilfunk).

Die hilfeleistende Stelle ist in der Regel die Notruf- und Service- Leitstelle eines Wach- und Sicherheitsunternehmens. Diese überprüft zunächst den Alarm.

Lässt sich ein Falschalarm ausschließen, werden die im Alarmplan vertraglich vereinbarten Maßnahmen eingeleitet. Das Wach- und Sicherheitsunternehmen kann z.B. einen ausgebildeten Mitarbeiter zum Objekt schicken.

Das Objekt wird abgesichert, die Polizei wird alarmiert und der Einbrecher wird übergeben. Studien belegen den Erfolg des Fernalarms: In drei Viertel aller dadurch verhinderten Einbrüche werden die Täter in flagranti geschnappt.

Wichtig: Um Falschalarme zu vermeiden und unnötige Kosten zu sparen, ist die Anwahl der Notrufnummer 133/112 durch automatische Wählgeräte nicht zulässig. Dies gilt auch für andere Rufnummern der Polizei bzw. der Feuerwehr.

Die „Richtlinien für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit Anschluss an die Polizei” informieren über Ausnahmeregelungen.

Siehe auch:

  1. Alarmierungsarten
  2. Alarmplan
  3. Externalarm
  4. Falschalarm
  5. Internalarm
  6. Notruf- und Service-Leitstelle
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