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23.11.1717:44:56

Einbruchschutz-Lexikon

(Bezugsquelle)

G wie...
Gasmelder

Ein Gasmelder erkennt bestimmte Gase. Wenn Gase wie Methan (Erdgas) oder andere Haushaltsgase austreten und sich mit Sauerstoff vermischen, entsteht ein leicht entzündliches Gasgemisch.Schon der kleinste Funke kann ab einer bestimmten Konzentration zur Explosion führen.

Gasmelder als Bestandteil der Gefahrenwarnanlage lösen einen Internalarm schon bei einer Konzentrationen von ca. 20 Prozent des unteren Explosionspunktes aus, warnen also lange bevor eine Explosionsgefahr akut wird.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Gefahrenwarnanlage
  3. Glasbruchmelder
  4. Wassermelder
Gaunerzinken

Gaunerzinken bezeichnet eine mittelalterliche Geheimsprache zwischen Kriminellen, Bettlern und Banditen. Als kryptische Zeichen wurde sie mit Kohle oder Kreide an Häusern oder Wohnungen für Komplizen angebracht, um sich so untereinander über die Gewohnheiten der Bewohner oder über die mögliche Ausbeute zu informieren.

Siehe auch:

  1. Einbruchdiebstahl
Gefahrenwarnanlage

Gefahrenwarnanlagen (GWA) melden nicht nur Einbrüche, sondern informieren per internem Alarm oder Fernalarm über Rauchentwicklung, Gas- und Wasseraustritt in der Wohnung. Dafür werden neben Einbruchmeldern auch Rauch-, Gas- und Wassermelder mit der Alarmzentrale verbunden.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Alarm plus einen zusätzlichen Infotext auf Handy oder Laptop leiten zu lassen, um über den Sicherheitszustand seines Hauses/seiner Wohnung jederzeit informiert zu sein.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Fernalarm
  3. Gasmelder
  4. Internalarm
  5. Rauchmelder
  6. Wassermelder
Gegensprechanlage

Die Gegensprechanlage hat sich in der Kontrolle des Zugangs bei Haus-, Garten- oder anderen Eingangstüren bewährt.

Aus Wohnung, Haus oder Geschäftsräumen heraus kann eine Sprechverbindung zu jemanden aufgebaut werden, der vor der Tür steht. Je nachdem ob die Person erwünscht oder unerwünscht ist, können die Eingangstüren über einen automatischen Türöffner geöffnet werden oder eben geschlossen bleiben.

So kann ungebetenen Gästen schon von vorneherein der Einlass verwehrt bleiben. Moderne Gegensprechanlagen gibt es auch mit einer Videoüberwachung. Eine Kamera und ein Bildschirm ermöglichen es dann, den Eingangsbereich einzusehen.

Siehe auch:

  1. Anwesenheitsschutz
  2. Elektronische Sicherheitstechnik
  3. Zutrittskontrolle
Gitter und Stahllochblende

Gitter und Stahllochblenden sind Elemente zum Abdecken von Kellerschächten. Da das Eindringen in ein Gebäude durch ungesicherte Kellerfenster oder -schächte in der Regel äußerst einfach ist, sollten Gitter oder Stahllochblenden besonders gut gesichert werden.

Dies kann man zum Beispiel durch ein Vorhängeschloss oder eine feste Verschraubung im Rahmen machen. Ist die Abdeckung der Kellerschächte wirklich sicher, ist eine Zusatzsicherung der Kellerfenster nicht zwingend erforderlich.

Siehe auch:

  1. Kellersicherung
Gitterrostsicherung

Gitterrostsicherungen sind besonders geeignet für die Sicherung von Lichtschächten, wie sie zum Beispiel bei Kellern oft vorkommen. Kellerschächte sind beliebte Einstiegsstellen für Einbrecher, weil sie sich häufig an schlecht einsehbaren Stellen befinden.

Sind die Kellerschacht- oder Lichtschachtgitter erst geöffnet, kann sich auch eine erwachsene Person ungesehen und in aller Ruhe an die Öffnung der in der Regel darunter liegenden Kellerfenster machen. Keller-Lichtschächte sind daher durch stabile, engmaschige Gitterroste zu sichern, die allerdings nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie zusätzlich gesichert sind.

Drei Arten der Gitterrostsicherung werden in der Regel verwandt: Die Sicherung durch eine Kette, durch verschweißte oder verdübelte Flach- bzw. Profileisen oder mit Zugstangen.

Siehe auch:

  1. Kellersicherung
Glasbruchmelder

Ein Glasbruchmelder meldet den Bruch von Glas. Drei Arten von Glasbruchmeldern werden dabei unterschieden.

  • Der sogenannte passive Glasbruchmelder wird direkt auf die Glasscheibe von Fenstern und Türen geklebt. Er analysiert die Schwingungen, die bei einer Beschädigung des Glases entstehen und gibt dann ein Signal an eine Alarmzentrale. Durch die kontinuierlichen Messungen ist es dem Gerät auch möglich, auch Erschütterungen wahrzunehmen und so bereits bei ersten Gewalteinwirkungen einen Alarm auszulösen.
  • Der sogenannte aktive Glasbruchmelder sendet ein Ultraschallsignal über das Glas aus. Wird diese Frequenz nicht mehr zurückgeworfen, nimmt der Sender an, dass das Glas kaputt ist, und löst einen Alarm aus. Wird zusätzlich zur gesendeten Frequenz eine andere Frequenz empfangen, wird das als Störung gemeldet.
  • Im Unterschied dazu gibt es auch Glasbruchmelder, die über akustische Messungen arbeiten. Das Glasbruchgeräusch und die damit verbundene Schalldruckänderung führt zur Meldung an die Zentrale. Er kann überall dort eingesetzt werden, wo aus optischen Gründen auf die Montage von Glasbruchmeldern an Fenstern verzichtet werden soll oder muss.

Siehe auch:

  1. Bewegungsmelder
  2. Fenstersicherung
  3. Melder
  4. Öffnungsmelder
Griffseite

Die Griffseite bezeichnet die Seite eines Fensters oder einer Tür, an der sich der Hebel zum Öffnen befindet. Um die Griffseite beispielsweise eines Fensters zu schützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel abschließbare Fenstergriffe in Verbindung mit einem Aufhebel- und Anbohrschutz.

Siehe auch:

  1. Anbohrschutz
  2. Aufhebelschutz
  3. Bandseite
  4. Fenstersicherung
GWA

GWA ist die Abkürzung für Gefahrenwarnanlage.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Gefahrenwarnanlage
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