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22.11.1719:13:35

Einbruchschutz-Lexikon

(Bezugsquelle)

F wie...
Fallenüberwachung

Bei der Fallenüberwachung werden bestimmte Bereiche eines Gebäudes oder eines Gebäudeteils schwerpunktmäßig überwacht. Dabei handelt es sich um solche Bereiche, die ein Eindringling mit großer Wahrscheinlichkeit betreten wird, beispielsweise Eingänge oder Durchgangszimmer.

Zum Einsatz kommen dabei Bewegungsmelder, Lichtschranken oder Trittmatten.

Siehe auch:

  1. Bewegungsmelder
  2. Schwerpunktüberwachung (EMA)
  3. Überwachungsprinzip
Falschalarm

Ein Falschalarm ist ein Alarm einer Meldeanlage, dem keine echte Gefahr zugrunde liegt und der einen nicht vorhandenen Einbruch oder Brand meldet.

Gründe für einen Falschalarm können falsche Montage und Projektierung oder fehlende Wartung sein. Durch häufige Falschalarme, die zudem kostenpflichtig sein können, verliert die Anlage ihre „Glaubwürdigkeit”. Dies hat letztendlich zur Folge, dass im Ernstfall keine Hilfe geleistet oder herbeigerufen wird, oder dies nicht mit der erforderlichen Dringlichkeit geschieht.

Oftmals werden falschalarmträchtige Anlagen nicht mehr eingeschaltet, so dass die Investition vergeblich war. Daher sollten Alarmanlagen immer von einem zertifizierten Fachmann installiert werden, dieser sollte in regelmäßigen Abständen auch die Wartung der Anlage übernehmen.

Siehe auch:

  1. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  2. Wartung und Instandhaltung
Fenstersicherung

Fenstersicherung bezeichnet spezielle Zusatzelemente zur Absicherung eines Fensters vor einem Einbruch oder Einbruchversuch.

Dies ist wichtig, weil Fenster neben Türen die sicherheitstechnischen Schwachstellen an einem Haus oder einer Wohnung sind. Herkömmliche Fenster, Terrassen- und Balkontüren mit Rollzapfenverschlüssen sind leicht aufzuhebeln.

Eine wirksame Einbruchhemmung wird zum Beispiel durch einen innen liegenden Beschlag mit mehreren Pilzkopfzapfen erreicht, die rundum angeordnet sind und beim Verschließen in stabile, mit dem Rahmen verschraubte Stahlschließbleche greifen.

Zusätzliche Verriegelungen wie Zusatzschlösser und Scharnierseitenschutz haben die Aufgabe, das Fenster auch bei Einbruchversuchen sicher geschlossen zu halten. Dabei muss die Bandseite ebenso wie die Griffseite gesichert werden, da die Scharniere von Fenstern ohne Zusatzschutz keine ausreichende Einbruchsicherheit bieten.

Siehe auch:

  1. Mechanische Sicherheitstechnik
  2. Pilzkopfzapfen
Fernalarm

Der Fernalarm wird auch "stiller Alarm" genannt, da die Gefahrenmeldung (etwa vor einem Einbruch) lautlos an eine externe Alarmempfangsstelle weiter geleitet wird. Dies geschieht üblicherweise über ein Telefonwählgerät (Festnetz oder Mobilfunk).

Die hilfeleistende Stelle ist in der Regel die Notruf- und Service-Leitstelle eines Wach- und Sicherheitsunternehmens. Diese überprüft zunächst den Alarm. Lässt sich ein Falschalarm nicht ausschließen, werden die im Alarmplan vertraglich vereinbarten Maßnahmen eingeleitet.

Das Wach- und Sicherheitsunternehmen kann z.B. einen ausgebildeten Mitarbeiter zum Objekt schicken. Das Objekt wird abgesichert, die Polizei wird alarmiert und der Einbrecher wird übergeben. Studien belegen den Erfolg des Fernalarms: In drei Viertel aller dadurch verhinderten Einbrüche werden die Täter in flagranti geschnappt.

Wichtig: Um Falschalarme zu vermeiden und unnötige Kosten zu sparen, ist die Anwahl der Notrufnummer 133/112 durch automatische Wählgeräte nicht zulässig. Dies gilt auch für andere Rufnummern der Polizei bzw. der Feuerwehr. Die „Richtlinien für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit Anschluss an die Polizei” informieren über Ausnahmeregelungen.

Siehe auch:

  1. Alarmierungsarten
  2. Alarmplan
  3. Externalarm
  4. Falschalarm
  5. Internalarm
  6. Notruf- und Service-Leitstelle
Funkalarmanlage

Funkalarmanlagen unterscheiden sich von anderen Alarmanlagen durch ihre kabellose, funkgesteuerte Kommunikation zwischen der Alarmzentrale, den Alarmmeldern und der Peripherie (z.B. Sirenen).

Die Basis der Funkalarmanlage wird üblicherweise an das Stromnetz angeschlossen, die Melder hingegen arbeiten mit leistungsstarken Batterien.

Wie bei verkabelten Alarmanlagen werden die verschiedenen Melder an Türen, Fenstern oder Innenräumen angebracht und senden bei einem Einbruch ein Signal an die Alarmzentrale.

Der große Vorteil funkgesteuerter Systeme ist, dass man die Melder ohne Kabel und damit in der Regel weniger Aufwand installieren kann. Dies vereinfacht auch den nachträglichen Einbau einer Alarmanlage sowie eine Erweiterung der Alarmanlage erheblich.

Siehe auch:

  1. Alarmzentrale
  2. Melder
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