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22.11.1719:13:15

Einbruchschutz-Lexikon

(Bezugsquelle)

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Alarmanlage

Alarmanlagen sind elektronisch betriebene Einrichtungen, die Objekte und Personen schützen.

Heute versteht man unter dem Begriff üblicherweise entweder eine Einbruchmeldeanlage (EMA) oder eine Gefahrenwarnanlage (GWA).

Während eine Einbruchmeldeanlage unerwünschtes Eindringen, z.B. von Einbrechern direkt meldet, warnt eine Gefahrenwarnanlage neben Einbrüchen auch vor Rauchentwicklung, Gas- und Wasseraustritt.

Siehe auch:

  1. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  2. Gefahrenwarnanlage
Alarmierungsarten

Abhängig von den Funktionen der Alarmanlage und dem Meldungsereignis sind drei Arten der Alarmierung vorgesehen:

Internalarm: dient nicht zur Alarmierung Außenstehender. Er soll lediglich die im Gebäude anwesenden Personen vor einer Gefahr warnen (z.B. vor Einbruch oder Rauch) und Täter abschrecken.

Externalarm: meldet einen Einbruch durch akustische und optische Signale (Sirenen, Blitzleuchten) außerhalb des Gebäudes. Er schreckt den Täter ab und die Bewohner, Nachbarn oder Passanten auf. Fernalarm oder "stiller Alarm":

Lautlose Übertragung des Meldungsereignisses an eine externe Alarmempfangsstelle, üblicherweise an die Notruf- und Service-Leitstelle (NSL) eines Wach- und Sicherheitsunternehmens, das dann hilfeleistende Maßnahmen einleiten kann.

Siehe auch:

  1. Alarmweiterleitung
  2. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  3. Externalarm
  4. Fernalarm
  5. Internalarm
  6. Notruf- und Service-Leitstelle
  7. Stiller Alarm
Alarmplan

Der Alarmplan enthält die wichtigsten Informationen über die Vorgehensweise nach Eingang des Alarms in der Notruf- und Service-Leitstelle eines Wach- und Sicherheitsunternehmens.

In diesem Plan ist zum Beispiel eine Anfahrts- und Objektbeschreibung hinterlegt sowie eine Telefonliste, aus der hervorgeht, wer zu informieren ist.

Das können die Polizei und/oder eine oder mehrere Privatpersonen sein. In der Regel steht aber die Benachrichtigung eines Mitarbeiters des Sicherheitsdienstes an erster Stelle.

Nach Überprüfung des Alarms rückt dieser aus, um sich direkt vor Ort ein Bild von der Situation zu machen. Handelt es sich tatsächlich um einen Einbruch, alarmiert der Mitarbeiter unverzüglich die Polizei und sichert zwischenzeitlich das Gebäude ab. Einbrecher werden der Polizei übergeben.

Siehe auch:

  1. Alarmvorprüfung
  2. Alarmweiterleitung
  3. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  4. Notruf- und Service-Leitstelle
Alarmvorprüfung

Nach Erkennen eines Alarms in der Notruf- und Service-Leitstelle eines Wach- und Sicherheitsunternehmens wird dieser zunächst überprüft.

Lässt sich ein Falschalarm ausschließen, schickt das Unternehmen einen ausgebildeten Mitarbeiter zum Objekt.

Bereits von außen erkennbare Falschalarmursachen, z. B. durch Bedienungsfehler, werden beseitigt, bei technischen Fehlern wird ein entsprechendes Serviceunternehmen informiert.

Handelt es sich tatsächlich um einen Einbruch, alarmiert der Mitarbeiter unverzüglich die Polizei und sichert zwischenzeitlich das Gebäude ab. Alternativ leitet er Sicherungsmaßnahmen anhand des beschlossenen Alarmplans ein.

Siehe auch:

  1. Alarmplan
  2. Alarmweiterleitung
  3. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  4. Falschalarm
Alarmweiterleitung

Findet ein Einbruch oder Einbruchversuch statt, dann registriert dies die Einbruchmeldeanlage. Je nach Funktionstyp kann ein lautloses Signal an ein Wach- und Sicherheitsunternehmen weitergeleitet werden (Fernalarm oder "Stiller Alarm"). Der Sicherheitsdienst überprüft den Alarm und greift dann helfend ein.

Mit Erfolg: Studien zufolge können in drei Viertel aller dadurch verhinderten Einbrüche die Täter in flagranti geschnappt und der Polizei übergeben werden.

Um Falschalarme zu vermeiden und unnötige Kosten zu sparen, ist die Anwahl der Notrufnummer 133 durch automatische Wählgeräte nicht zulässig.

Dies gilt auch für andere Rufnummern der Polizei, es sei denn, dass hierfür eine Genehmigung vorliegt. Dementsprechend dürfen auch Gefahrenwarnanlagen, die bei Gas, Feuer oder Wasser Alarm schlagen, nicht die Notrufnummer 112 noch sonstige Rufnummern der Feuerwehr anwählen. Die "Richtlinien für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit Anschluss an die Polizei" informieren über Ausnahmeregelungen.

Siehe auch:

  1. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  2. Externalarm
  3. Falschalarm
  4. Internalarm
Alarmzentrale

Die Alarmzentrale ist der "Kopf" der Alarmanlage.

Zu ihr gelangen die Signale der Melder, die den Einbruch registriert haben (etwa über Öffnungs- oder Glasbruchmelder) und werden dort verarbeitet. Die Alarmzentrale ist zudem Steuer- und Schaltzentrale: Über sie werden Alarmanlagen ein- bzw. ausgeschaltet (Scharf/Unscharfschalten).

Die Bedienung ist heutzutage ganz leicht: Per Fernbedienung, Code-Tastatur oder beim Auf- und Zuschließen der Haustür. Die tägliche Nutzung wird so schnell zur Routine.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  3. Gefahrenwarnanlage
  4. Melder
  5. Scharfschalten
Anbohrschutz

Der Anbohrschutz ist ein extrem harter Metallbolzen, der in einem Schließzylinder eingebaut wird. Dieser erschwert dem Einbrecher das Anbohren und somit das gewaltsame Überwinden des Zylinders.

Siehe auch:

  1. Schließzylinder
Anwesenheitsschutz

Als Anwesenheitsschutz werden Vorrichtungen bezeichnet, die den Bewohnern helfen, den Zugang zu ihrem Haus oder ihrer Wohnung zu kontrollieren.

Jeder sollte selbst entscheiden dürfen, ob man eine Person einlässt oder nicht. Elemente des Anwesenheitsschutzes sind Türspione, Gegensprechanlagen und zusätzliche Schlösser mit Sperrbügel.

Anwesenheitsschutz ist besonders wichtig, weil Einbrecher nicht nur kommen, wenn niemand zu Hause ist: In rund ein Drittel der Fälle geschehen die Einbrüche tagsüber.

Nicht nur zum Schutz von Hab und Gut, sondern vor allem zum Schutz der eigenen Person, ist es wichtig, sich auch zu schützen, wenn man sich im Haus aufhält. Elemente des Anwesenheitsschutzes leisten zudem wertvolle Hilfe bei der Abwehr von Trickbetrügern oder Haustürverkäufern.

Siehe auch:

  1. Gegensprechanlage
  2. Sperrbügel
  3. Türspion
Aufhebeln

Das Aufhebeln ist eine gängige Methode von Einbrechern. Mit Werkzeugen, sei es ein Stemmeisen oder ein Schraubenzieher, setzt der Einbrecher am Rahmen an und öffnet herkömmliche Fenster und Türen oft in Sekundenschnelle. Effektive Sicherungen dagegen sind z.B. Pilzkopfzapfen oder gestärkte Schließbleche.

Siehe auch:

  1. Pilzkopfzapfen
  2. Schließblech
Aufhebelschutz

Der Aufhebelschutz ist ein mechanischer Schutz an Fenstern und Türen, der dem Einbrecher das Aufhebeln erheblich erschwert. Solche Elemente sind zum Beispiel Pilzkopfzapfen an Fenstern oder Querriegelschlösser an Türen.

Siehe auch:

  1. Pilzkopfzapfen
  2. Querriegelschloss
Aufklärungsquote

Die Aufklärungsquote der Polizei gibt an, wie viele registrierte Einbrüche innerhalb eines bestimmten Zeitraums durch die Polizei aufgeklärt werden konnten. Aufgeklärt heißt dabei, es wurde ein Tatverdächtiger - mit hinreichendem Tatverdacht - ermittelt.

Die Statistik zeigt: Immer mehr Einbrüche werden von der Polizei aufgeklärt. Mittlerweile beträgt die Quote knapp 20 Prozent. Dennoch kann keine Entwarnung gegeben werden: Vier von fünf Einbrechern bleiben immer noch unentdeckt.

Deshalb ist die Verhinderung von Einbrüchen durch mechanische und elektronische Sicherheitstechnik so wichtig.

Siehe auch:

  1. Elektronische Sicherheitstechnik
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
  3. Polizeiliche Kriminalstatistik
Außenbeleuchtung

Die Außenbeleuchtung eines Hauses dient zuallererst der Sicherheit.

Gezielt eingesetzte Scheinwerfer und Lampen in Kombination mit Bewegungsmeldern machen auf potentielle Einbrecher aufmerksam und können diesen schon im Voraus verschrecken. Denn kein Einbrecher macht sich gerne im Lichtkegel eines Scheinwerfers an einem Fenster oder einer Tür zu schaffen.

Lichtquellen sollten so ausgerichtet sein, dass sie die Hausfront bzw. Eingänge ausleuchten. Nach Erfahrungen der Kriminalpolizei sind Halogenscheinwerfer (mind. 500 Watt), sabotagesicher ab 3,5 m Höhe angebracht, sehr wirksam als Abschreckung.

Mit dem Einsatz von Bewegungsmeldern lässt sich dabei auch Energie sparen, da die Lampen nur bei Betreten des Grundstücks eingeschaltet werden und sich nach kurzer Zeit von alleine ausschalten.

Siehe auch:

  1. Bewegungsmelder
  2. Dualmelder (Infrarot/ Ultraschall)

Bei längerer Abwesenheit, z. B. bei Urlaubsreisen, lässt sich die Außenbeleuchtung von Zeitschaltuhren automatisch steuern, um Anwesenheit vorzutäuschen.

Aussenhautüberwachung

Unter Außenhautüberwachung wird die Überwachung aller Zugänge, Fenster und sonstiger Öffnungen sowie Wände, Decken und Böden verstanden. Dabei überwacht ein elektronisches System jeglichen Versuch in das Gebäude zu gelangen, ob durch das Fenster oder sogar durch massive Wände. Folgende sicherungstechnische Maßnahmen werden dafür unternommen:

  1. Verschlussüberwachung: Türen und Fenster werden auf den Zustand Verriegelt überwacht. Dies wird mit Schließblechkontakten realisiert.
  2. Öffnungsüberwachung: Türen und Fenster werden auf den Zustand Öffnen überwacht. Dies wird mit Magnetkontakten realisiert.
  3. Durchbruchüberwachung: Flächen, wie Wände, aber auch Glasscheiben der Fenster werden auf Durchbruch oder Durchgriff mit zum Beispiel Körperschallmeldern überwacht.
  4. Durchstiegsüberwachung: Der Durchstieg eines Täters durch eine Wand wird durch eine Alarmdrahttapete oder Körperschallmeldern überwacht.
  5. Durchgriffüberwachung: Der Durchgriff durch eine Fläche kann mit einer Hand oder mit Hilfsmitteln erfolgen. Die Überwachung erfolgt zum Beispiel mit einer Verbundglasscheibe mit Alarmdrahteinlage oder Alarmdrahtspinne.

Siehe auch:

  1. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  2. Glasbruchmelder
  3. Magnet-Reed-Kontakte
  4. Melder
Bandseite

Die Bandseite ist die Seite bei Fenstern und Türen, an der die Scharniere angebracht sind. Sie halten Fenster und Türen im Rahmen.

Dementsprechend ist die Bandseite die gegenüberliegende Seite der Schloss- bzw. Griffseite.

Siehe auch:

  1. Schlossseite
Beschaffungskriminalität

Beschaffungskriminalität bezeichnet kriminelle Handlungen zur Finanzierung von Betäubungsmitteln (Drogen). Das klassische Beispiel sind Eigentumsdelikte wie Einbruch, Diebstahl, Raub.

Bewegungsmelder

Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in seiner näheren Umgebung, einem definierten Bereich, erkennt und registriert. Hauptsächlich wird er zum Einschalten einer Beleuchtung oder zum Auslösen eines Alarms etwa bei einem Einbruchsversuch eingesetzt.

Ein Bewegungsmelder kann entweder aktiv mit elektromagnetischen Wellen (Radar), mit Ultraschall (Ultraschall-Bewegungsmelder) oder passiv anhand der Veränderung der Infrarotstrahlung der Umgebung arbeiten. Es gibt auch Kombinationen davon.

Siehe auch:

  1. Außenbeleuchtung
  2. Dualmelder
  3. Einbruchsmeldeanlage
  4. Infrarot-Bewegungsmelder
  5. Melder
  6. Ultraschall-Bewegungsmelder
Biometrie

Die Biometrie (auch Biometrik, griech. Bio = Leben und Metron = Maß) beschäftigt sich mit Messungen an Lebewesen und den dazu erforderlichen Mess- und Auswerteverfahren.

In der Sicherheitstechnik kommen Erkenntnisse und Methoden aus der Biometrie zum Beispiel bei Zutrittskontrollen zum Einsatz. Über das Einlesen und Erkennen zum Beispiel von Fingerabdrücken wird der Zutritt zu Gebäuden oder Gebäudeteilen kontrolliert.

Biometrie bietet sich in Ergänzung oder als Ersatz herkömmlicher Methoden wie PIN/Passwort und Karte oder andere Token deshalb an, weil die körperlichen Eigenschaften im Gegensatz zu Wissens- und Besitzelementen nicht nur mittelbar personenbezogen sondern unmittelbar personengebunden sind.

Siehe auch:

  1. Zutrittskontrolle
Brandschutz

Unter Brandschutz versteht man alle Maßnahmen, die der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Brand und Rauch (Brandausbreitung) vorbeugen und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen.

 

Siehe auch:

  1. Löschdecke
  2. Rauchmelder
Codierter Schlüssel

Codierte Schlüssel sind Schlüssel mit einer zusätzlich eingearbeiteten - in der Regel elektronischen - Kennung.

Mit einer speziellen Schließanlage in Verbindung mit codierten Schlüsseln, kann man einzelne Personen für einen Zugang berechtigen, andere mit dem selben Schlüssel aber einem anderen Code den Zugang verweigern.

So können verschiedene Bereiche für verschiedene Personen(gruppen) zugänglich gemacht werden.

Siehe auch:

  1. Eingangstür
  2. Türsicherung
  3. Zutrittskontrolle
Dualmelder
(Infrarot/ Ultraschall)

Der Dualmelder gehört zur Gruppe der Bewegungsmelder. Er erkennt und meldet Bewegungen in seiner näheren Umgebung. Bewegungsmelder funktionieren generell über verschiedene physikalische Prinzipien: per Infrarot, Ultraschall oder Mikrowelle.

Der Dualmelder arbeitet mit einer Kombination aus jeweils zwei dieser Funktionen: Zum einen misst er beispielsweise per Infrarot Temperaturveränderungen. Zum anderen registriert er per Ultraschall Bewegungen.

Der Dualmelder schlägt nur dann an, wenn beide Messungen eine Person registriert haben und sich gegenseitig bestätigen. Dies schließt einen Alarm durch das ungewollte Einschalten von Lampen oder durch Bewegungen wie etwa im Herbst herumfliegendes Laub aus.

Siehe auch:

  1. Außenbeleuchtung
  2. Bewegungsmelder
  3. Einbruchsmeldeanlage (EMA)
  4. Infrarot-Bewegungsmelder
  5. Melder
  6. Ultraschall-Bewegungsmelder
Einbruchdiebstahl

Ein Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn eine Person einen Diebstahl begeht und dafür in eine Wohnung einbricht, einsteigt, sich darin verborgen hält oder mittels eines Werkszeugs oder falschen Schlüssels sich Zugang verschafft.

Ein falscher Schlüssel ist ein Nachschlüssel, dessen Anfertigung nicht von einer dazu berechtigten Person veranlasst oder gebilligt worden ist. Ein reiner Tatbestand „Einbruch” kommt im österr. Rechtsraum nicht vor.

Einbruch ist immer an weitere Motive oder Tatbestände gekoppelt, wie Diebstahl, Hausfriedensbruch oder die Sachbeschädigung an Hindernissen bzw. der Versuch derselben. Die meisten Einbrüche haben zum Ziel, in den Besitz von Gegenständen oder Informationen zu gelangen.

In Österreich wird alle zwei Minuten in Haus, Wohnung und Büro eingebrochen. Jedes Jahr entstehen materielle Schäden in Millionenhöhe, ganz zu schweigen von den psychischen Folgen, die ein Einbruch bei den Opfern auslösen kann.

Ein effektiver Schutz ist deshalb besonders wichtig und erfolgreich: Knapp 40 Prozent der Einbrüche scheitern an bereits vorhandener Sicherheitstechnik.

Siehe auch:

  1. Elektronische Sicherheitstechnik
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
  3. Polizeiliche Kriminalstatistik
Einbruchhemmende Rollläden

Einbruchhemmende Rollläden bieten Schutz gegen Einbrecher. Sie sind aus Aluminium, Holz oder Stahl gefertigt und werden an der Seite in Führungsschienen aus Aluminium oder Stahl befestigt.

Im Idealfall werden diese Rollläden mit einem Schutzmechanismus ausgestattet, der ein Hochschieben von außen verhindert. Auch motorgetriebene Rollläden lassen sich nur ein kurzes Stück hochschieben, da dann der Getriebemotor die Achse blockiert.

Einfache Rollläden aus Kunststoff dagegen bieten so gut wie keinen Einbruchschutz, da der Einbrecher diese einfach hochschieben oder den Kunststoff aufschneiden kann.

Siehe auch:

  1. Widerstandsklasse
Einbruchhemmung (EH)

Einbruchhemmung bezeichnet die Widerstandsfähigkeit eines Bauteils, etwa einer Tür oder eines Fensters, einem Einbruchsversuch stand zu halten.

Einbruchmeldeanlage (EMA)

Eine Einbruchmeldeanlage (im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Alarmanlage bekannt) dient zur automatischen Überwachung von Haus-, Wohn- und Gewerberäumen auf unbefugtes Eindringen. Einbrüche und Einbruchsversuche werden direkt gemeldet und so den Einbrechern wertvolle Zeit zum ungestörten Arbeiten genommen. Dies funktioniert über mehrere mögliche Alarmierungsarten.

Eine Einbruchmeldeanlage besteht zunächst aus Meldern (Sensoren), die einen Eindringling entdecken. Die Sensoren sind entweder ständig aktiv oder werden über eine Scharfschalteeinrichtung ein- und ausgeschaltet. Ein weiterer Bestandteil einer Einbruchmeldeanlage ist die Alarmzentrale, die die Signale der Sensoren verarbeitet. Die Meldungsperipherie wiederum gibt die Information weiter (z.B. an einen Sicherheitsdienst), damit Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Mit einer Einbruchmeldeanlage kann sowohl die sogenannte Außenhaut eines Objektes als auch einzelne Räume und Gegenstände direkt überwacht werden.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Alarmierungsarten
  3. Alarmzentrale
  4. Externalarm
  5. Internalarm
  6. Melder
  7. Scharfschalten
Einbruchmelder

Der Einbruchmelder ist Teil einer Einbruchmeldeanlage. Er beobachtet anhand einer geeigneten physikalischen Kenngröße den zu überwachenden Bereich ständig oder in aufeinander folgenden Zeitintervallen und erkennt so Zustandsveränderungen, etwa durch einen Einbruch oder einen Einbruchsversuch.

Diese Zustandsveränderungen werden ausgewertet und auf die Einbruchmelderzentrale übertragen.

Siehe auch:

  1. Bewegungsmelder
  2. Einbruchsmeldeanlage (EMA)
  3. Glasbruchmelder
  4. Melder
  5. Öffnungsmelder
Einbruchmeldetechnik

Einbruchmeldetechnik wird dafür konzipiert und installiert, um unbefugtes Eindringen oder dessen Versuch in ein Gebäude oder Gebäudeteile zu überwachen, zu registrieren, zu melden und ggf. Gegenmaßnahmen auszulösen.

Darunter fallen in der Regel elektronische Geräte wie zum Beispiel Einbruchmeldeanlagen = Alarmanlagen. Sie verhindern nicht direkt einen Einbruch, können jedoch den Einbrecher abschrecken.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  3. Gefahrenwarnanlage
Einbruchschutz

Einbruchschutz ist eine Kombination von verschiedenen Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen. Präventivmaßnahmen beim Einbruchschutz umfassen mechanische, elektronische, mechanisch-elektronische und organisatorische Gegenmaßnahmen.

Einbruchschutz ist wichtig. Denn alle zwei Minuten wird in Österreich ein Einbruch in Häuser, Wohnungen oder Geschäftsräume verübt. Jedes Jahr entstehen materielle Schäden in Millionenhöhe, ganz zu schweigen von den psychischen Folgen, die ein Einbruch bei den Opfern auslösen kann.

Effektiver Schutz gegen Einbrecher fängt bei einfachen Verhaltensregeln an. Angekippte Fenster und Terrassentüren sind nahezu eine Einladung für Diebe, nur ins Schloss gezogene Türen stellen kaum ein Hindernis dar. Hier gilt es vorzubeugen.

Den wirkungsvollsten Schutz gegen Einbrecher bietet die richtige Sicherheitstechnik, denn knapp 40 Prozent der Einbrüche scheitern heute bereits an eingebauten Schutzmaßnahmen. Einbruchhemmende Fenster und Türen verhindern zum Beispiel das sekundenschnelle Öffnen einer Terrassentür mit einem Schraubendreher. Alarmanlagen bieten einen Zugewinn von Sicherheit und Komfort und tragen dazu bei, die Einbrecher zu schnappen. In etwa drei Viertel der Fälle, in denen ein Einbruch durch eine Alarmanlage mit einer lautlose Alarmweiterleitung an einen Sicherheitsdienst verhindert wurde, konnten der oder die Täter in flagranti erwischt und dingfest gemacht werden.

Bei der Planung und beim Einbau von Sicherheitstechnik ist entscheidend, dass ein qualifizierter Sicherheitsberater zur Seite steht, der jeden individuellen Fall einschätzen kann und das richtige „Sicherheitspaket” schnürt.

Siehe auch:

  1. Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle
Eingangstür

Die Eingangstür ist die Tür, über die der Eintritt in das Haus oder die Wohnung geschieht. Die Eingangstür stellt eine Schwachstelle dar.

Die Absicherung darf sich deshalb prinzipiell nicht auf bestimmte Bereiche, etwa auf das Schloss oder sogar nur den Schließzylinder beschränken. Jede Tür ist nur so sicher wie ihr schwächstes Bauteil. Dazu gehören Wandverankerungen, Bänder- bzw. Scharnierseitenschutz, Zusatzschlösser und andere Komponenten.

Auch sollten weitere Türen die in das Haus führen, wie etwa Keller- oder Terassentüren einen ebenso hohen Sicherheitsstandard aufweisen.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Einsteckschloss

Das Einsteckschloss wird hauptsächlich bei Haus- und Zimmertüren verwendet. Einsteckschlösser werden so in die Rückseite der Tür eingelassen (durch Stemmen oder Fräsen einer Tasche), dass nur noch der Schlossstulp mit dem Riegel sichtbar ist. Die Sicherungsart reicht vom Buntbartschloss über das Besatzungsschloss bis hin zum Zuhaltungsschloss und Zylinderschloss.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Elektronische Sicherheitstechnik

Elektronische Sicherheitstechnik basiert auf Batterie- oder Netzstrom betriebenen Geräten zur Sicherung von Mensch, Haus, Grundstück und Sachgütern gegen Eindringlinge sowie vor Rauch- und Brandgefahren.

Die Maßnahmen reichen dabei vom Bewegungsmelder über Gefahrenwarnanlagen bis zur Einbruchmeldeanlage. Sie bieten dabei ein hohes Maß an Sicherheit und Komfort. Indem sie sofort bei unerwünschten Eindringlingen reagieren, helfen sie den Einbrecher zu schnappen.

Über einen lautlosen, sogenannten „stillen Alarm” wird der Einbruch direkt einem Sicherheitsunternehmen gemeldet. In drei Viertel aller dadurch verhinderten Einbrüche kann der Einbrecher in flagranti geschnappt und der Polizei übergeben werden.

Siehe auch:

  1. Bewegungsmelder
  2. Einbruchsmeldeanlage (EMA)
  3. Gefahrenwarnanlage
  4. Internalarm
Elektronisches Sicherheitssystem

Der Begriff Elektronisches Sicherheitssystem umschreibt die Technik von Alarmanlagen. Sie sind technische, heute ausschließlich elektronisch betriebene Einrichtungen, die dem Objekt- und Personenschutz dienen.

Unter dem Begriff Elektronisches Sicherheitssystem bzw. Alarmanlagen verstehen wir heute üblicherweise entweder eine Einbruchmeldeanlage (EMA) oder eine Gefahrenwarnanlage (GWA), die neben der Einbruchmeldung auch vor Brandrauch, Gas- und Wasseraustritt warnt.

Eine Alarmanlage (Einbruchmeldeanlage) besteht aus den geeigneten Meldern (Sensoren), die einen Eindringling entdecken, der Alarmzentrale, die die Signale der Sensoren verarbeitet und der Meldungsperipherie, die die Information an eine Zielperson weitergibt und damit Gegenmaßnahmen einleitet.

Eine Alarmanlage soll daher:

  • durch Abschreckung Einbrüche, Diebstähle und Überfälle verhindern,
  • im Notfall hilfeleistende Dienste (Polizei, Sicherheitsdienst etc.) benachrichtigen,
  • die Aktionszeit von Dieben, Bankräubern usw. minimieren,
  • die unmittelbare Umgebung sowie beteiligte, anwesende Personen alarmieren, helfen, einen Einbruch oder Überfall zu rekonstruieren.

Siehe auch:

  1. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  2. Gefahrenwarnanlage
Externalarm

Der Externalarm meldet einen Einbruch durch akustische und/oder optische Signale (Sirenen, Blitzleuchten) außerhalb des Gebäudes. Er dient in erster Linie der Abschreckung. Der „Krach“ erzeugt Verunsicherung und nimmt dem Einbrecher die Zeit zum ungestörten Arbeiten. Bewohner, Nachbarn oder Passanten werden aufgeschreckt. Aus Angst entdeckt zu werden, wird der Einbrecher die Tat voraussichtlich abbrechen.

Diese Signalgeber sollten so angebracht werden, dass ein Einbrecher diese nicht ohne weiteres erreichen und somit einfach abmontieren kann. Optische Signalgeber müssen zudem für hilfeleistende Personen deutlich erkennbar sein. Sinnvoll ist es, den Alarm immer zusätzlich per Fernalarm weiterzumelden, wodurch ein akustischer Signalgeber unter Umständen entfallen kann.

Siehe auch:

  1. Alarmierungsarten
  2. Einbruchsmeldeanlage (EMA)
  3. Falschalarm
  4. Fernalarm
  5. Internalarm
  6. Zwangsläufigkeit
Fallenüberwachung

Bei der Fallenüberwachung werden bestimmte Bereiche eines Gebäudes oder eines Gebäudeteils schwerpunktmäßig überwacht. Dabei handelt es sich um solche Bereiche, die ein Eindringling mit großer Wahrscheinlichkeit betreten wird, beispielsweise Eingänge oder Durchgangszimmer.

Zum Einsatz kommen dabei Bewegungsmelder, Lichtschranken oder Trittmatten.

Siehe auch:

  1. Bewegungsmelder
  2. Schwerpunktüberwachung (EMA)
  3. Überwachungsprinzip
Falschalarm

Ein Falschalarm ist ein Alarm einer Meldeanlage, dem keine echte Gefahr zugrunde liegt und der einen nicht vorhandenen Einbruch oder Brand meldet.

Gründe für einen Falschalarm können falsche Montage und Projektierung oder fehlende Wartung sein. Durch häufige Falschalarme, die zudem kostenpflichtig sein können, verliert die Anlage ihre „Glaubwürdigkeit”. Dies hat letztendlich zur Folge, dass im Ernstfall keine Hilfe geleistet oder herbeigerufen wird, oder dies nicht mit der erforderlichen Dringlichkeit geschieht.

Oftmals werden falschalarmträchtige Anlagen nicht mehr eingeschaltet, so dass die Investition vergeblich war. Daher sollten Alarmanlagen immer von einem zertifizierten Fachmann installiert werden, dieser sollte in regelmäßigen Abständen auch die Wartung der Anlage übernehmen.

Siehe auch:

  1. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  2. Wartung und Instandhaltung
Fenstersicherung

Fenstersicherung bezeichnet spezielle Zusatzelemente zur Absicherung eines Fensters vor einem Einbruch oder Einbruchversuch.

Dies ist wichtig, weil Fenster neben Türen die sicherheitstechnischen Schwachstellen an einem Haus oder einer Wohnung sind. Herkömmliche Fenster, Terrassen- und Balkontüren mit Rollzapfenverschlüssen sind leicht aufzuhebeln.

Eine wirksame Einbruchhemmung wird zum Beispiel durch einen innen liegenden Beschlag mit mehreren Pilzkopfzapfen erreicht, die rundum angeordnet sind und beim Verschließen in stabile, mit dem Rahmen verschraubte Stahlschließbleche greifen.

Zusätzliche Verriegelungen wie Zusatzschlösser und Scharnierseitenschutz haben die Aufgabe, das Fenster auch bei Einbruchversuchen sicher geschlossen zu halten. Dabei muss die Bandseite ebenso wie die Griffseite gesichert werden, da die Scharniere von Fenstern ohne Zusatzschutz keine ausreichende Einbruchsicherheit bieten.

Siehe auch:

  1. Mechanische Sicherheitstechnik
  2. Pilzkopfzapfen
Fernalarm

Der Fernalarm wird auch "stiller Alarm" genannt, da die Gefahrenmeldung (etwa vor einem Einbruch) lautlos an eine externe Alarmempfangsstelle weiter geleitet wird. Dies geschieht üblicherweise über ein Telefonwählgerät (Festnetz oder Mobilfunk).

Die hilfeleistende Stelle ist in der Regel die Notruf- und Service-Leitstelle eines Wach- und Sicherheitsunternehmens. Diese überprüft zunächst den Alarm. Lässt sich ein Falschalarm nicht ausschließen, werden die im Alarmplan vertraglich vereinbarten Maßnahmen eingeleitet.

Das Wach- und Sicherheitsunternehmen kann z.B. einen ausgebildeten Mitarbeiter zum Objekt schicken. Das Objekt wird abgesichert, die Polizei wird alarmiert und der Einbrecher wird übergeben. Studien belegen den Erfolg des Fernalarms: In drei Viertel aller dadurch verhinderten Einbrüche werden die Täter in flagranti geschnappt.

Wichtig: Um Falschalarme zu vermeiden und unnötige Kosten zu sparen, ist die Anwahl der Notrufnummer 133/112 durch automatische Wählgeräte nicht zulässig. Dies gilt auch für andere Rufnummern der Polizei bzw. der Feuerwehr. Die „Richtlinien für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit Anschluss an die Polizei” informieren über Ausnahmeregelungen.

Siehe auch:

  1. Alarmierungsarten
  2. Alarmplan
  3. Externalarm
  4. Falschalarm
  5. Internalarm
  6. Notruf- und Service-Leitstelle
Funkalarmanlage

Funkalarmanlagen unterscheiden sich von anderen Alarmanlagen durch ihre kabellose, funkgesteuerte Kommunikation zwischen der Alarmzentrale, den Alarmmeldern und der Peripherie (z.B. Sirenen).

Die Basis der Funkalarmanlage wird üblicherweise an das Stromnetz angeschlossen, die Melder hingegen arbeiten mit leistungsstarken Batterien.

Wie bei verkabelten Alarmanlagen werden die verschiedenen Melder an Türen, Fenstern oder Innenräumen angebracht und senden bei einem Einbruch ein Signal an die Alarmzentrale.

Der große Vorteil funkgesteuerter Systeme ist, dass man die Melder ohne Kabel und damit in der Regel weniger Aufwand installieren kann. Dies vereinfacht auch den nachträglichen Einbau einer Alarmanlage sowie eine Erweiterung der Alarmanlage erheblich.

Siehe auch:

  1. Alarmzentrale
  2. Melder
Gasmelder

Ein Gasmelder erkennt bestimmte Gase. Wenn Gase wie Methan (Erdgas) oder andere Haushaltsgase austreten und sich mit Sauerstoff vermischen, entsteht ein leicht entzündliches Gasgemisch.Schon der kleinste Funke kann ab einer bestimmten Konzentration zur Explosion führen.

Gasmelder als Bestandteil der Gefahrenwarnanlage lösen einen Internalarm schon bei einer Konzentrationen von ca. 20 Prozent des unteren Explosionspunktes aus, warnen also lange bevor eine Explosionsgefahr akut wird.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Gefahrenwarnanlage
  3. Glasbruchmelder
  4. Wassermelder
Gaunerzinken

Gaunerzinken bezeichnet eine mittelalterliche Geheimsprache zwischen Kriminellen, Bettlern und Banditen. Als kryptische Zeichen wurde sie mit Kohle oder Kreide an Häusern oder Wohnungen für Komplizen angebracht, um sich so untereinander über die Gewohnheiten der Bewohner oder über die mögliche Ausbeute zu informieren.

Siehe auch:

  1. Einbruchdiebstahl
Gefahrenwarnanlage

Gefahrenwarnanlagen (GWA) melden nicht nur Einbrüche, sondern informieren per internem Alarm oder Fernalarm über Rauchentwicklung, Gas- und Wasseraustritt in der Wohnung. Dafür werden neben Einbruchmeldern auch Rauch-, Gas- und Wassermelder mit der Alarmzentrale verbunden.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Alarm plus einen zusätzlichen Infotext auf Handy oder Laptop leiten zu lassen, um über den Sicherheitszustand seines Hauses/seiner Wohnung jederzeit informiert zu sein.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Fernalarm
  3. Gasmelder
  4. Internalarm
  5. Rauchmelder
  6. Wassermelder
Gegensprechanlage

Die Gegensprechanlage hat sich in der Kontrolle des Zugangs bei Haus-, Garten- oder anderen Eingangstüren bewährt.

Aus Wohnung, Haus oder Geschäftsräumen heraus kann eine Sprechverbindung zu jemanden aufgebaut werden, der vor der Tür steht. Je nachdem ob die Person erwünscht oder unerwünscht ist, können die Eingangstüren über einen automatischen Türöffner geöffnet werden oder eben geschlossen bleiben.

So kann ungebetenen Gästen schon von vorneherein der Einlass verwehrt bleiben. Moderne Gegensprechanlagen gibt es auch mit einer Videoüberwachung. Eine Kamera und ein Bildschirm ermöglichen es dann, den Eingangsbereich einzusehen.

Siehe auch:

  1. Anwesenheitsschutz
  2. Elektronische Sicherheitstechnik
  3. Zutrittskontrolle
Gitter und Stahllochblende

Gitter und Stahllochblenden sind Elemente zum Abdecken von Kellerschächten. Da das Eindringen in ein Gebäude durch ungesicherte Kellerfenster oder -schächte in der Regel äußerst einfach ist, sollten Gitter oder Stahllochblenden besonders gut gesichert werden.

Dies kann man zum Beispiel durch ein Vorhängeschloss oder eine feste Verschraubung im Rahmen machen. Ist die Abdeckung der Kellerschächte wirklich sicher, ist eine Zusatzsicherung der Kellerfenster nicht zwingend erforderlich.

Siehe auch:

  1. Kellersicherung
Gitterrostsicherung

Gitterrostsicherungen sind besonders geeignet für die Sicherung von Lichtschächten, wie sie zum Beispiel bei Kellern oft vorkommen. Kellerschächte sind beliebte Einstiegsstellen für Einbrecher, weil sie sich häufig an schlecht einsehbaren Stellen befinden.

Sind die Kellerschacht- oder Lichtschachtgitter erst geöffnet, kann sich auch eine erwachsene Person ungesehen und in aller Ruhe an die Öffnung der in der Regel darunter liegenden Kellerfenster machen. Keller-Lichtschächte sind daher durch stabile, engmaschige Gitterroste zu sichern, die allerdings nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie zusätzlich gesichert sind.

Drei Arten der Gitterrostsicherung werden in der Regel verwandt: Die Sicherung durch eine Kette, durch verschweißte oder verdübelte Flach- bzw. Profileisen oder mit Zugstangen.

Siehe auch:

  1. Kellersicherung
Glasbruchmelder

Ein Glasbruchmelder meldet den Bruch von Glas. Drei Arten von Glasbruchmeldern werden dabei unterschieden.

  • Der sogenannte passive Glasbruchmelder wird direkt auf die Glasscheibe von Fenstern und Türen geklebt. Er analysiert die Schwingungen, die bei einer Beschädigung des Glases entstehen und gibt dann ein Signal an eine Alarmzentrale. Durch die kontinuierlichen Messungen ist es dem Gerät auch möglich, auch Erschütterungen wahrzunehmen und so bereits bei ersten Gewalteinwirkungen einen Alarm auszulösen.
  • Der sogenannte aktive Glasbruchmelder sendet ein Ultraschallsignal über das Glas aus. Wird diese Frequenz nicht mehr zurückgeworfen, nimmt der Sender an, dass das Glas kaputt ist, und löst einen Alarm aus. Wird zusätzlich zur gesendeten Frequenz eine andere Frequenz empfangen, wird das als Störung gemeldet.
  • Im Unterschied dazu gibt es auch Glasbruchmelder, die über akustische Messungen arbeiten. Das Glasbruchgeräusch und die damit verbundene Schalldruckänderung führt zur Meldung an die Zentrale. Er kann überall dort eingesetzt werden, wo aus optischen Gründen auf die Montage von Glasbruchmeldern an Fenstern verzichtet werden soll oder muss.

Siehe auch:

  1. Bewegungsmelder
  2. Fenstersicherung
  3. Melder
  4. Öffnungsmelder
Griffseite

Die Griffseite bezeichnet die Seite eines Fensters oder einer Tür, an der sich der Hebel zum Öffnen befindet. Um die Griffseite beispielsweise eines Fensters zu schützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel abschließbare Fenstergriffe in Verbindung mit einem Aufhebel- und Anbohrschutz.

Siehe auch:

  1. Anbohrschutz
  2. Aufhebelschutz
  3. Bandseite
  4. Fenstersicherung
GWA

GWA ist die Abkürzung für Gefahrenwarnanlage.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Gefahrenwarnanlage
Hausrat

Zum Hausrat zählen neben Möbelstücken, Elektrogeräten, Teppichen, Gardinen und ähnlichem auch Gegenstände, die in einem Haushalt zur Einrichtung, zum Gebrauch oder Verbrauch bestimmt sind - wie Kleidung, Wäsche, Geschirr, Besteck, Ess- und Trinkvorräte, Bücher, CDs usw.

Siehe auch:

  1. Hausratversicherung
  2. Versicherung
  3. Versicherungstipps
Hausratversicherung

In der Hausratversicherung sind Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes (Hausrat) gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus versichert.

Schäden durch Einbruchdiebstahl in Privatwohnungen oder Privathäusern werden also von der Hausratversicherung abgedeckt!

Außerdem sind Kosten für das Aufräumen nach einem Schadensfall, für den Schutz von versicherten Sachen und Hotelkosten versichert.

Zusätzlich können diverse andere Versicherungen in den Vertrag aufgenommen werden, zum Beispiel der Diebstahl von Fahrrädern oder die Abdeckung von Elementarschäden und Überspannungsschäden etwa durch einen Blitzschlag.

Zu beachten ist, dass eine Hausratversicherung nur dann bei Einbruch zahlt, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Mindestvoraussetzungen für Einbruchschutz erfüllt worden sind.

Siehe auch:

  1. Versicherung
  2. Versicherungstipps
Hilfeleistende Stelle

Eine Hilfeleistende Stelle ist eine ständig besetzte Stelle, bei der ein Alarm eingeht und Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden. Das kann beispielsweise ein Sicherheitsunternehmen oder eine private Person sein.

Siehe auch:

  1. Notruf- und Service-Leitstelle
Hinterhaken

Hinterhaken sind mechanische Zusatzeinrichtungen an Fenstern und Türen. Sie verhindern, dass diese durch Gewalt einfach aus den Angeln gehoben beziehungsweise gehebelt werden.

In geschlossenem Zustand greifen sie durch Metallbolzen in Bohrungen am Türrahmen (Zarge). Man setzt sie meistens paarweise ein (z .B. unter dem oberen und dem unteren Türschanier) um einen optimalen Aushebelschutz zu gewährleisten.

Siehe auch:

  1. Mechanische Sicherheitstechnik
Infrarot - Bewegungsmelder

Ein Infrarot-Bewegungsmelder empfängt Infrarotstrahlung (Wärme) aus seiner Umgebung und speichert sie als Referenz.

Betritt nun eine Person den vom Infrarot-Bewegungsmelder überwachten Bereich, so stellt der Sender eine Änderung der Infrarotstrahlung fest und löst einen Alarm aus.

Langsame Änderungen (z.B. von Heizkörpern) werden vom Melder automatisch kompensiert und führen zu keinem Alarm.

Siehe auch:

  1. Außenbeleuchtung
  2. Dualmelder (Infrarot/ Ultraschall)
  3. Einbruchsmeldeanlage (EMA)
  4. Melder
  5. Ultraschall-Bewegungsmelder
Internalarm

Der Internalarm warnt die im Gebäude anwesenden Personen vor einer Gefahr, z.B. Einbruch, Rauch oder Brand. Mögliche Täter werden durch ihn abgeschreckt und Bewohner aufgeschreckt.

Der Alarm dient nicht zur Alarmierung Außenstehender, sondern ist nur für die Anwesenden wahrnehmbar.

Dies ist nötig, da berechtigte anwesende Personen versehentlich, wie z.B. durch das Öffnen eines Fensters, Alarm auslösen können. Hierbei handelt es sich um einen Falschalarm. Daher darf der Alarm nur im Objekt hörbar sein.

Zu diesem Zweck werden Internsignalgeber eingesetzt, die im ganzen Haus hörbar sind. Diese Signalgeber sollten nicht in Schlafräumen oder in unmittelbarer Nähe der Einbruchmeldeanlage-Zentrale (EMA-Zentrale) installiert sein.

Siehe auch:

  1. Alarmierungsarten
  2. Externalarm
  3. Falschalarm
  4. Fernalarm
  5. Zwangsläufigkeit
Kastenschloss

Das Kastenschloss (oder Anbauschloss, Aufsatzschloss) wird auf der Innenseite einer Tür, z. B. Haustür oder Wohnungstür als zusätzliche Türsicherung aufgesetzt und erschwert so dem Einbrecher den Zugang.

Kastenschlösser gibt es in verschiedener Ausführung: In seiner ursprünglichen Form ist um die Türklinke auf der Innenseite der Tür ein Kasten zu sehen, in dem die Schließvorrichtung des Schlosses eingebaut ist.

Im Unterschied zu anderen Schlössern (z.B. dem Einsteckschloss) ist die Schließvorrichtung also auf die Tür aufgesetzt und mit einer kastenförmigen Abdeckung versehen. Eine weitere Variante des Kastenschlosses ist das Zylinder-Kastenschloss. Dieses wird zusätzlich zum Türschloss an die Innenseite der Tür montiert und kann über einen Drehknopf, der einen Riegel steuert, auf- oder zugeschlossen werden.

In Verbindung mit einem Sperrbügel dient das Zylinder-Kastenschloss auch dem Anwesenheitsschutz, weil man die Tür so einen Spalt öffnen kann, um zu sehen, wer vor der Tür ist.

Siehe auch:

  1. Einbruchschutz
  2. Einsteckschloss
  3. Türsicherung
Kellersicherung

Kellersicherungen sichern Kellerfenster und Lichtschächte. Es ist empfehlenswert, nicht von außen zu öffnende Kellerfenster zu vergittern oder von innen durch mindestens 3 mm starke Stahllochblenden („Mäusegitter”) zu sichern. Als Verschlusssicherung eignen sich Vorhängeschlösser oder verschraubte Bolzen. Bei ebenerdigen Kellerfenstern ist eine Abdeckung mit begehbaren, stahlarmierten Glasbausteinen zu überlegen.

Über Lichtschächte erreichbare Kellerfenster können entweder selbst gesichert werden oder indem die Zugänglichkeit des Lichtschachtes erschwert wird. Keller-Lichtschächte sind durch stabile, engmaschige Gitterroste zu sichern, die allerdings nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie z. B. mit verschweißten oder verdübelten Flacheisen geschützt sind. Besonders geeignet für die Sicherung von Lichtschächten sind Gitterrostsicherungen.

Siehe auch:

  1. Gitterrostsicherung
  2. Rollstabgitter
  3. Stahllochblende
Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle

Eine kriminalpolizeiliche Beratungsstelle ist eine Dienststelle der Polizei, die in der Regel kostenfrei eine individuelle Beratung zum Einbruchschutz anbietet. Bei einem Termin klärt ein spezialisierter Beamter alle notwendigen Sicherungsmaßnahmen persönlich ab. Informationen zu den Beratungsstellen sind unter www.aufsperrer.at erhältlich.

Liste der Wertgegenstände

Jeder Privathaushalt sollte Verzeichnisse seiner Wertsachen führen, die an einem sicheren Ort außerhalb der eigenen vier Wände deponiert werden. Zum Beispiel bei Verwandten, Freunden oder in einem gemieteten Bankschließfach.

Im Schadensfall ermöglichen diese Angaben der Versicherung die schnelle und lückenlose Ermittlung der Schadenssumme. Dies verhindert vor allem, dass der Versicherte selbst einzelne Stücke übersieht und versäumt, sie bei der Schadenmeldung anzugeben.

Auflisten sollte man nicht nur ausgesprochen Wertvolles (wie Schmuck etc.) oder Seltenes, sondern alles, was einem „lieb und teuer&rdqu0; ist - insbesondere Sachen, für die es keine Kaufbelege mehr gibt.

Des Weiteren ist es sinnvoll, die Seriennummern von elektronischen Geräten wie dem Fernseher oder dem Notebook aufzuschreiben. Dies erleichtert die Feststellung der Schadenssumme durch die Versicherung sowie die polizeiliche Ermittlung.

Siehe auch:

  1. Hausratversicherung
  2. Versicherung
  3. Versicherungstipps
Löschdecke

Löschdecken eignen sich um Brände in der Entstehungsphase zu ersticken. Dem Brand wird durch das Abdecken der Sauerstoff entzogen und die Flammen ersticken.

Eine Löschdecke kann zum Löschen von Personen sowie für Gegenstände und andere Materialien genutzt werden

Eine Löschdecke gehört, wie ein gepflegter Erste-Hilfe-Kasten, in jeden Haushalt. Meldet zu Hause zum Beispiel eine Gefahrenwarnanlage einen Brand, kann mit einer solchen Decke zumindest in der Entstehungsphase eines Brandes Schlimmeres verhindert werden und der Schaden fällt weitaus geringer aus.

Siehe auch:

  1. Brandschutz
  2. Rauchmelder
Magnet - Reed - Kontakte

siehe Öffnungsmelder

Manuelle Alarmauslösung

Ein Alarm sollte bei Bedrohung oder Belästigung jederzeit auch manuell ausgelöst werden können, z.B. durch tragbare Handmelder.

Wenn sich der Betreiber bzw. Nutzer beispielsweise durch Einbruchgeräusche bedroht fühlt, kann die Anlage entweder zur Abschreckung potenzieller Täter einen Internalarm auslösen oder einen Fernalarm an eine Hilfeleistende Stelle geben.

Damit jedoch kein falsches Sicherheitsgefühl entsteht, ist die Ausführung und Montage durch einen Fachmann und die Verwendung VdS-geprüfter, kompatibler Systeme unabdingbar.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Fernalarm
  3. Gasmelder
  4. Hilfeleistende Stelle
  5. Internalarm
  6. Rauchmelder
  7. VSÖ - Prüfzeichen
  8. Wassermelder
Mechanische Sicherheitstechnik

Die Anwendung mechanischer Sicherheitstechnik ist die Verstärkung des Widerstandes durch mechanische Bauteile gegenüber Einbruchgefahren.

Türen und Fenster sind dabei die sicherheitstechnischen Schwachstellen an einem Haus. Deshalb werden zusätzliche Sicherungen benötigt. Dabei kann aus verschiedenen Vorkehrungen gewählt werden - mechanischer oder elektronischer Sicherheitstechnik.

Welche Technik für welchen Fall geeignet ist, muss von Fall zu Fall individuell entschieden werden. Dies lässt sich am besten bei einer persönlichen Beratung vor Ort klären.

Siehe auch:

  1. Elektronische Sicherheitstechnik
  2. Kastenschloss
  3. Pilzkopfzapfen
  4. Querriegelschloss
  5. Türsicherung
Mechanische Widerstandsfähigkeit

Mechanische Widerstandsfähigkeit beschreibt die Eigenschaft eines Bauteils (z.B. Fenster/Türen) oder einer Einrichtung, bestimmten gewaltsamen Einwirkungen über eine definierte Zeit stand zu halten.

Siehe auch:

  1. Mechanische Sicherheitstechnik
  2. Widerstandsklasse
Mehrfachverriegelung

Mehrfachverriegelungen sind Schließsysteme, die in Fenstern und Türen durch zusätzliche Verriegelungspunkte einen besonders hohen Schutz bieten. Ähnlich wie bei einem Tresor sind Fenster oder Tür an mehreren Punkten gesichert.

Wenn sich oberhalb und unterhalb vom Hauptschloss noch eine zusätzliche Verriegelung befindet, spricht man von 3-fach Verriegelungen bzw. von 5-fach Verriegelungen wenn sich oberhalb und unterhalb vom Hauptschloss noch je zwei zusätzliche Verriegelungen befinden.

Zu Mehrfachverriegelungssystemen zählen auch Querriegelschlösser, Kastenzusatzschlösser und Stangenschlösser.

Siehe auch:

  1. Kastenschloss
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
  3. Querriegelschloss
  4. Türsicherung
Melder

Melder registrieren eine bestimmte Gefahr, z.B. Einbruch, Brand, Gas- oder Wasseraustritt. Melder sind in der Regel Bestandteile einer elektronischen Einbruch- oder Gefahrenwarnanlage. Sie registrieren z.B. das Öffnen eines Fensters und melden es an die Zentrale der Anlage, die dann ausgelöst wird oder die Gefahr an eine Notruf- und Serviceleitstelle weiter gibt.

Die Auswahl der Melder muss sorgfältig erfolgen, damit es nicht zu Falschfunktionen der Anlage kommt.

Folgende Meldertypen haben sich bewährt:

  • zur Überwachung von Fenstern und Türen: Öffnungsmelder (z.B. Magnet-Reed-Kontakte)
  • zur Überwachung von Glasflächen: passive oder aktive Glasbruchmelder, Alarmdraht in Glasscheiben
  • zur Überwachung von Räumen: Bewegungsmelder (Mikrowellen/Infrarot/Ultraschall), Gas, Wasser- und Rauchmelder

Siehe auch:

  1. Bewegungsmelder
  2. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  3. Einbruchmelder
  4. Gasmelder
  5. Gefahrenwarnanlage
  6. Glasbruchmelder
  7. Öffnungsmelder
  8. Rauchmelder
Nachbarschaftshilfe

Unter Nachbarschaftshilfe versteht man spezielle Verhaltensmaßnahmen von Nachbarn, die Einbrüchen vorbeugen können. Ist ein Haus- oder Wohnungsbewohner z.B. verreist, können Nachbarn Anwesenheit vortäuschen, indem sie den Briefkasten leeren oder die Rollläden regelmäßig bedienen.

Auch eine höhere Aufmerksamkeit Fremden gegenüber beugt Einbrüchen vor. Die Kombination aus diesen Verhaltenstipps und zusätzlicher mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik gewährt guten Einbruchschutz.

Siehe auch:

  1. Elektronische Sicherheitstechnik
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
Nachschlüssel

Ein Nachschlüssel ist eine Kopie eines Schlüssel. Als illegal bezeichnet man einen Nachschlüssel, wenn die Anfertigung nicht von einer dazu berechtigten Person veranlasst oder gebilligt worden ist.

Es ist deshalb wichtig, sorgfältig auf seine Schlüssel acht zu geben. Um ausreichenden Schutz vor Nachschlüsseln zu gewähren, empfiehlt sich ein Schließzylinder mit Sicherungskarte.

Siehe auch:

  1. Schließzylinder mit Sicherungskarte
Neuwertversicherung

Siehe auch:

  1. Hausratversicherung
  2. Liste der Wertgegenstände
  3. Versicherung
  4. Versicherungstipps

Von der Hausratversicherung werden zum Beispiel durch einen Brand oder Einbruch beschädigte oder gestohlene Wertgegenstände ersetzt. Dabei zahlt die Versicherung in der Regel den Neuwert der Gegenstände.

Ist also der Fernseher gestohlen worden, wird nicht der Zeitwert sondern die Summe erstattet, die ein in etwa gleichwertiges, neues Gerät zum jetzigen Zeitpunkt kosten würde. Dies nennt man Neuwertversicherung.

Auf jeden Fall hilft eine Liste aller Wertgegenstände zur schnelleren Schadensregulierung.

Notruf- und Service- Leitstelle

Eine Notruf- und Service-Leitstelle ist eine hilfeleistende Stelle, die ständig besetzt ist. Hilferufe, z.B. über Gefahrenwarn- oder Einbruchmeldeanlagen, werden entgegen genommen und Gegenmaßnahmen eingeleitet.

In der Notruf- und Service-Leitstelle werden eine Vielzahl elektronischer und personeller Maßnahmen zur Vorbeugung und Abwehr von Gefährdungen zusammengeführt und koordiniert.

Sämtliche Informationen werden rund um die Uhr ausgewertet und es werden unverzüglich entsprechende Maßnahmen in der Regel nach einem vorher abgestimmten Alarmplan eingeleitet.

Siehe auch:

  1. Alarmplan
  2. Elektronisches Sicherheitssystem
  3. Hilfeleistende Stelle
  4. Objektschutz
  5. Wach - und Sicherheitsunternehmen
Objektschutz

Objektschutz ist die Summer aller Maßnahmen der Sicherung eines Gebäudes oder Gebäudekomplexes gegen eine bestimmte, gewaltsame Einwirkung von außen oder innen.

Objektschutz umfasst einerseits die Einbruchmeldetechnik zum Schutz eines Objektes und zum anderen die personelle Bewachung, z.B. eines Häuserkomplexes, wie es Wach- und Sicherheitsunternehmen anbieten.

Siehe auch:

  1. Wach - und Sicherheitsunternehmen
Öffnungsmelder

Öffnungsmelder melden ein Öffnen von beweglichen Bauelementen, z.B. von Fenstern oder Türen. Sie bestehen aus einem Kontakt (Reed-Kontakt) und einem Magnet.

Der Kontakt ist am feststehenden Teil der Tür bzw. des Fensters (Rahmen) montiert, der Magnet am beweglichen Teil. Im geschlossenen Zustand befindet sich der Magnet in unmittelbarer Nähe des Kontaktes und hält ihn geschlossen.

Beim (unerlaubten) Öffnen wird der Magnet entfernt, der Kontakt wird unterbrochen und ein Alarm signalisiert.

Siehe auch:

  1. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  2. Glasbruchmelder
  3. Melder
Optischer Alarm

Der optische Alarm macht durch Blink-, Blitz- oder Drehlichter auf eine Gefahr aufmerksam.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
Personenhilferuf

Der Personenhilferuf stellt für eine hilfsbedürftige Person (z. B. bei einem medizinischen Notfall) eine Telefonverbindung mit einer beauftragten Stelle her.

Für den Hilferuf können mobile (z. B. als Umhänger) oder fest installierte Auslösegeräte verwendet werden. Gerade für ältere Menschen ist dies ein sehr sinnvoller Service und findet vermehrt Verbreitung.

Siehe auch:

  1. Hilfeleistende Stelle
Pflichtenkatalog der Polizei

Der Pflichtenkatalog der Polizei enthält Qualitätskriterien, wonach die Polizei prüft, welche Sicherheitsunternehmen in die sogenannten Errichterlisten der Polizei aufgenommen werden.

Die Errichterlisten werden jeweils pro Bundesland geführt und erfassen nur von der Polizei anerkannte Dienstleister aus den Bereichen mechanischer und elektronischer Einbruchschutz.

Um in diesen Listen der Polizei geführt zu werden, müssen die Fachleute spezielle Kenntnisse, Qualifikationen und Fähigkeiten laut des Pflichtenkataloges der Polizei erfüllen.

Eine Liste mit diesen Errichtern, ist bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen erhältlich.

Siehe auch:

  1. Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Stelle
Picking

Picking bezeichnet eine Einbruchmethode. Dabei wird der Schließzylinder mit Hilfe von Instrumenten, welche in den Schlüsselkanal eingeführt werden, aufgesperrt.

Man unterscheidet zwei Arten von Picking: Das Nadel- und das Schlagpicking.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Pilzkopfzapfen

Pilzkopfzapfen sind kleine mechanische Bauteile, die Teil einer einbruchhemmenden Schließverriegelung für Fenster sind.

Eine wirksame Einbruchhemmung wird durch einen innen liegenden Beschlag mit mehreren Pilzkopfzapfen erreicht. Diese sind rundum angeordnet und greifen beim Verschließen in stabile, mit dem Rahmen verschraubte Stahlschließbleche.

Mit ihrer T-Form „verkrallen” sich die Pilzkopfzapfen mit dem Rahmen und bieten so einen hohen Schutz gegen das Aufhebeln des Fensters.

Siehe auch:

  1. Fenstersicherung
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
Polizeiliche Beratungsstellen

siehe Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle.

Siehe auch:

  1. Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle
  2. Polizeiliche Kriminalstatistik
Polizeiliche Kriminalstatistik

Die Polizeiliche Kriminalstatistik ist eine statistische Erfassung und Auswertung aller polizeilich gemeldeten Straftaten.

Sie wird jährlich vom Bundesministerium des Innern herausgegeben. Sie dient der Beobachtung der Kriminalität und einzelner Deliktsarten, des Umfangs und der Zusammensetzung des Tatverdächtigenkreises sowie der Veränderung von Kriminalitätskennzahlen.

Die Polizei erlangt durch sie Erkenntnisse für vorbeugende und verfolgende Kriminalitätsbekämpfung, organisatorische Planungen und Entscheidungen sowie kriminologisch-soziologische Forschungen und kriminalpolitische Maßnahmen.

Siehe auch:

  1. Einbruchdiebstahl
Psychische Folgen

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände bedeutet für viele Menschen einen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Kriminologische Studien belegen, dass 87 Prozent der Einbruchsopfer Angst vor einem weiteren Einbruch haben. Nur noch jeder Dritte hält sich nach der Tat gerne in seiner Wohnung auf.

Ein effektiver Schutz ist deshalb besonders wichtig und erfolgreich: Knapp 40 Prozent der Einbrüche scheitern an bereits vorhandener Sicherheitstechnik.

Siehe auch:

  1. Einbruchschutz
  2. Elektronische Sicherheitstechnik
  3. Mechanische Sicherheitstechnik
  4. Weisser Ring
Querriegelschloss

Ein Querriegelschloss ist Teil der mechanischen Sicherheitstechnik zum Schutz von Türen gegen unliebsame Eindringliche. Sie bieten einen besonders hohen Einbruchschutz, weil sie Schloss- und Bandseite einer Tür gleichzeitig sichern.

Außerdem wird das Türblatt gestärkt und das von außen in der Türmitte erkennbare Querriegelschloss eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher hat.

Wie andere Zusatzschlösser werden Querriegelschlösser in der Regel rund 30 cm unterhalb des Hauptschlosses angebracht, da die meisten Angriffe dem unteren Türbereich gelten.

Wie Kastenschlösser können auch Querriegelschlösser mit einem Sperrbügel ausgestattet werden. Die Schutzfunktion des Schlosses wird durch ein stabiles Türblatt verstärkt.

Siehe auch:

  1. Kastenschloss
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
  3. Sperrbügel
  4. Türsicherung
Rauchmelder

Ein Rauchmelder meldet die Entstehung von Rauch, da er auf die dabei in der Luft entstehenden Verbrennungsprodukte anspricht. Rauchmelder liefern damit frühzeitgen und zuverlässigen Schutz vor entstehenden Bränden.

Es gibt zwei Arten von Rauchmeldern. Zum einen können Rauchmelder innerhalb der Brandmeldeanlage oder Gefahrenwarnanlage integriert sein. Zum anderen funktionieren sie auch unabhängig davon („Stand-Alone”- Rauchmelder). Diese autarken 9V-Rauchmelder sind geeignet zum Nachrüsten im Wohn-, Büro- und Objektbereich. Sie sind nicht größer als eine Kaffeetasse und ohne zusätzliche Kabelverlegung zu installieren.

In Österreich erhältliche Rauchmelder für Privathaushalte funktionieren nach einem optischen Prinzip, das eine zuverlässige Raucherkennung und entsprechende Alarmmeldung ermöglicht. Diese Rauchmelder arbeiten unabhängig vom Stromkreis.

Beim Erwerb sollte auf das VSÖ- Siegel und die Aussage „geprüft nach DIN 14604” geachtet werden.

Siehe auch:

  1. Gefahrenwarnanlage
Rollläden

siehe Einbruchhemmende Rollläden

Siehe auch:

  1. Einbruchhemmende Rollläden
Rollstabgitter

Besonders geeignet für die Sicherung von Lichtschächten sind Rollstabgitter.

Innerhalb der Gitterstäbe - die an den Enden mit dem Rahmen verschweißt werden, um die Widerstandsfähigkeit gegen Durchbiegen zu erhöhen - befindet sich ein zweiter, drehbar gelagerter Stab.

Beim Sägeversuch dreht sich der innere Stab mit und erschwert somit das Durchtrennen des Gitterstabes.

Siehe auch:

  1. Kellersicherung
Rollzapfenverschluss

Ein sogenannter Rollzapfenverschluss bezeichnet ein herkömmliches Verriegelungssystem in Fenstern und Türen, bei denen die Verriegelung ausschließlich mittels einfacher Zapfen erfolgt.

Für den effektiven Einbruchschutz sind sie nicht empfehlenswert, denn sie dienen lediglich dazu, den zum Schall- und Wärmeschutz notwendigen Anpressdruck von Tür oder Fensterflügeln zu erreichen. Eine einbruchhemmende Wirkung bieten Rollzapfenverschlüsse daher nicht.

Siehe auch:

  1. Fenstersicherung
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
  3. Türsicherung
Scharfschalten

Mit Scharfschalten wird ein Betriebsmodus einer Alarmanlage bezeichnet. Es bedeutet, dass die Anlage zum Beispiel bei Abwesenheit auf vollen Betrieb gestellt wurde.

Bei modernen Alarmanlagen gibt es verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. So können Sie sich frei im Haus bewegen, während die Anlage trotzdem Fenster oder Türen überwacht. Sie können auch verschiedene Bereiche Ein- oder Ausstellen, ganz wie Sie wollen.

Generell sind Alarmanlagen trotz der vielen Funktionen sehr einfach zu bedienen.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Elektronische Sicherheitstechnik
  3. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  4. Gefahrenwarnanlage
Scharnierseiten Sicherung

Unter Schanierseiten Sicherung versteht man die Sicherung der Scharnierseite einer Tür bzw. eines Fensters mit Zusatzelementen.

Die Scharnierseite (auch Bandseite genannt) bezeichnet die Seite eines Fensters oder einer Tür, an der die Angeln eines Fenster oder einer Tür befestigt sind. (Das Gegenstück zur Schanierseite ist die Griffseite, wo sich Klinke, Schloss oder Griff befinden.).

Bevor man sich der Schlosstechnik zuwendet, erfolgt in der Regel die Prüfung der Bänder bzw. Scharniere. Bei außen liegenden Bändern müssen innen unbedingt zusätzliche Scharnierseitensicherungen angebracht werden, die das Aufhebeln der Tür oder des Fensters verhindern.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schlagschlüsseltechnik

Schlagpicking oder auch Schlagschlüsseltechnik genannt, ist eine Methode von Einbrechern, bei der ein Schlüsselrohling in eine Tür „geschlagen” wird.

So wie sich beim Aufprall zweier Billardkugeln die Bewegungsenergie von der einen auf die andere überträgt, wird durch die Schlagwirkung Energie von den Kernstiften auf die Gehäusestifte im Zylinder übertragen, die sich dann entsprechend bewegen.

Wenn der Schlüssel dann im richtigen Augenblick gedreht wird, ist eine Öffnung möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings nicht nur einige Erfahrung, sondern auch ein Schlüsselrohling, der genau in das zu manipulierende Schließzylinder-Profil passt.

Es müssen auf jeden Fall der Hersteller und das Profil bekannt sein, danach muss der Rohling fachgerecht bearbeiten werden - für den spontanen Einbruchsversuch ist die Schlagtechnik also auf keinen Fall geeignet.

PRO-TEC.T bietet verschiedene Schließsysteme an, die gegen diese Einbruchsmethode resistent sind.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schließblech

Das Schließblech gibt dem Schließsystem an der Rahmenseite einer Tür Halt. Hier verhakt sich der Schließriegel in den Einlassungen, über denen das Schließblech liegt.

Die Schließbleche sollten bestimmten Anforderungen bezüglich Dicke, Material und Länge entsprechen, damit ein Fenster oder eine Tür nicht einfach aufgebrochen werden kann.

Schließbleche müssen daher über eine VSÖ-Anerkennung verfügen oder den folgenden Mindestanforderungen entsprechen:

  • Die Dicke des Schließbleches (Stahl) muss mindestens 3 mm betragen.
  • Die Länge sollte 300 mm nicht unterschreiten; 500 mm lange Schließbleche sind vorzuziehen.

Die Befestigung des Schließbleches muss ausreichend stabil erfolgen und auf die unterschiedlichen Materialien von Wand und Türzarge sowie deren Aufbau abgestimmt sein.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schließzylinder

Schließzylinder ist ein übergeordneter Begriff für verschiedene, mittels Schlüssel zu betätigende sicherheitstechnische Einrichtungen, welche meist aus Gehäuse und einem drehbaren Zylinderkern besteht.

Schließzylinder sind ein wichtiger Bestandteil der Türabsicherung. Sie können jedoch nur in der Systemeinheit Schloss, Schließzylinder, Schutzbeschlag und Schließblech Sicherheit bieten.

Neben den marktführenden Profilzylindern können in Einzelfällen auch Rund- und Ovalzylinder zur Anwendung kommen.

Bei PRO-TEC.T sind verschiedene geprüfte Schließsysteme erhältlich.

Um ausreichenden Schutz vor Nachschlüsseln zu gewähren, empfiehlt sich vor allem ein Schließzylinder mit Sicherungskarte.

Siehe auch:

  1. Schließblech
  2. Schließzylinder mit Sicherungskarte
  3. Schutzbeschlag
  4. Türsicherung
Schließzylinder mit Sicherungskarte

Um ausreichenden Schutz vor Nachschlüsseln zu gewähren, empfiehlt sich ein Schließzylinder mit Sicherungskarte.

Die Sicherungskarte dient als Legitimation für Nachbestellungen von Zylindern und Schlüsseln.

Siehe auch:

  1. Schließzylinder
  2. Türsicherung
Schlossseite

Die Schlossseite eines Fensters oder einer Tür ist die Seite, an der das Schloss bzw. das Schließsystem angebracht ist.

Die gegenüber liegende Seite nennt man Bandseite.

Siehe auch:

  1. Bandseite
Schubriegel

Schubriegel werden besonders oft bei Gartentoren, Stalltüren, Schatullen oder Kisten verwendet. Dabei wird ein Riegel in eine dafür vorgesehene Verankerung geschoben.

Das feste Verschließen steht dabei weniger im Vordergrund. Mit einem Vorhängeschloss ist das bei vielen Schubriegeln jedoch ebenfalls möglich.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schutzbeschlag (Türschild)

Der Schutzbeschlag schützt an einer Tür den Profilzylinder und das Einsteckschloss gegen unbefugte mechanische Manipulation.

Von außen abschraubbare oder sogar abbiegbare Schutzbeschläge sind eine Einladung für Einbrecher.

Ein geprüfter, einbruchhemmender Schutzbeschlag erschwert das Abdrehen, Ziehen oder Durchschlagen des Schließzylinders. Der Schutzbeschlag muss den Schließzylinder eng umschließen und ganz wichtig, von innen stabil verschraubt sein.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Schwerpunktüber- wachung

Die Schwerpunktüberwachung ist ein spezielles Überwachungsprinzip. Dabei werden Einbruchmelde- oder Gefahrenwarnanlagen so projektiert, dass sie mit Hilfe von Meldern bestimmte strategisch wichtige Stellen bzw. Schwerpunkte überwachen.

Diese Schwerpunkte können zum Beispiel besondere Wertgegenstände (z.B. Tresore) oder Eingänge (z.B. Kellertüren, Fenster) sein.

Auf die Überwachung sämtlicher Räume des Gebäudes wird dabei also in der Regel verzichtet.

Der Nachteil der Schwerpunktüberwachung ist, dass der Täter, wie auch bei der Objekt- und der Fallenüberwachung, erst dann erkannt wird, wenn er sich bereits im Haus oder in der Wohnung befindet.

Siehe auch:

  1. Fallenüberwachung
  2. Überwachungsprinzip
Sicherheit

Sicherheit ist das Freisein von Gefahr. Das Gefühl von Sicherheit kann subjektiv sein („Ich persönlich fühle mich sicher” - trotz einer objektiv vorhandenen Gefahr) oder objektiv gegeben sein („Die Lage ist tatsächlich sicher”).

Sicherheit ist auf jeden Fall ein Grundbedürfnis des Menschen. Obwohl alle zwei Minuten in Österreich eingebrochen wird, verzichten laut einer Umfrage zwei Drittel der Österreicher auf Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Wird dieses Grundbedürfnis zum Beispiel durch einen Einbruch in die eigenen vier Wände gestört, kann das - einmal von den materiellen Schäden abgesehen - zu weitreichenden psychischen Folgen kommen.

Dabei ist das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Heim ein besonders hohes Gut, das durch fremde Eindringlinge massiv gestört wird.

Ein effektiver Schutz ist deshalb besonders wichtig und erfolgreich:

Knapp 40 Prozent der Einbrüche scheitern an bereits vorhandener Sicherheitstechnik.

Siehe auch:

  1. Psychische Folgen
Sicherheitsexperte

Ein Sicherheitsexperte ist eine Person mit weiterführenden Fachkenntnissen und dementsprechenden Qualifizierungen der Sicherheitsbranche.

Geprüfte Sicherheitsexperten in Ihrer Nähe finden Sie bei PRO-TEC.T oder auf den Errichterlisten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen.

Siehe auch:

  1. Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle
  2. Pflichtenkatalog der Polizei
Sicherheitsfolie

Sicherheitsfolien dienen der Nachrüstung von Glasflächen gegen Blitzeinbruch und Vandalismus. Die Sicherheitsfolie wird auf das Glas eines Fensters geklebt und schützt vor einem Einschlagen der Fenster. Sie hält das durch einen Angriff zerbrochene Glas im Rahmen zusammen und erschwert den Durchbruch des Glases - und damit den Einstieg in das Gebäude - erheblich. Gleichzeitig schützt die Folie auch vor den Folgen von Vandalismus (Wurf mit Steinen, Brandsätzen etc.).

Diese Folie bekommt man beim Sicherheitsfachhandel und eignet sich speziell zur Nachrüstung vorhandener Fenster. Allerdings: Einbruchhemmende Fensterbeschläge sind wichtiger als Sicherheitsfolie:

Einbrecher dringen zumeist nicht über das Einschlagen der Fenster in Haus oder Wohnung ein, sondern hebeln die Fenster mit einem einfachen Schraubendreher auf.

Lautes Einschlagen, Bohren, aufwändiges Gerät etc. scheuen die meisten, da es viel zu auffällig ist. Um Ihre Fester vor dieser häufigsten Einbruchsart zu schützen, empfiehlt sich die Nachrüstung mit Zusatzsicherungen/Pilzkopfzapfen.

Siehe auch:

  1. Fenstersicherung
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
  3. Pilzkopfzapfen
Sicherungskonzept

Ein Sicherungskonzept besteht aus einer Reihe von aufeinander abgestimmter Sicherheitsmaßnahmen, die erst in ihrer Kombination ein Objekt sichern. Dabei werden schon während der Bau- oder Umbauphase alle Möglichkeiten zum Schutz des Objektes vor Einbruch, Vandalismus und Diebstahl abgewogen.

In einem solchen Konzept wird umfangreich von der Wahl der Baumaterialien bis hin zu Fenstern, Türen, Schlössern und Zäunen alles bedacht.

Ein solches Sicherungskonzept kann von Baubeginn an Sicherheitslücken verhindern. Zudem sind die meisten Maßnahmen die direkt während einer Bau- oder Umbauphase einbezogen werden günstiger als das spätere Nachrüsten von Sicherheitstechnik.

Bei der Erstellung eines Sicherheitskonzptes steht Ihnen PRO-TEC.T gerne zur Seite.

Siehe auch:

  1. Sicherheitsexperte
Sperrbügel

Um sich bei geöffneter Tür gegen ungewolltes Eindringen zu schützen, helfen zusätzliche Sicherheitsschlösser mit Sperrbügel und Hinterhaken.

Meist in Kombination mit Kasten- oder Querriegelschlössern lassen sich Wohnungstüren zwar einen Spalt breit öffnen, sie verhindern aber ein gewaltsames Eindringen von außen.

Siehe auch:

  1. Anwesenheitsschutz
  2. Bandseite
  3. Kastenschloss
  4. Querriegelschloss
  5. Türsicherung
  6. Türspion
Sprechanlage

siehe Gegensprechanlage

Siehe auch:

  1. Anwesenheitsschutz
  2. Gegensprechanlage
  3. Sperrbügel
  4. Türsicherung
  5. Türspion
Stahllochblende

Eine Stahllochblende oder auch Mäusegitter genannt, dient zur Sicherung von Kellerfenstern.

Wichtig ist, dass diese Stahllochblenden entweder von innen mit dem Fensterrahmen fest verschraubt oder durch ein Hangschloss gesichert und auf der Bänderseite nicht auszuhängen ist.

Stahllochblenden, die nicht geöffnet werden müssen, lassen sich mit Flachstahlabschnitten, die am Sturz oder der Fensterlaibung verdübelt sind, zusätzlich stützen.

Siehe auch:

  1. Kellersicherung
Stiller Alarm

Der „stille Alarm” oder auch Fernarlarm leitet die Gefahrenmeldung (etwa vor einem Einbruch) lautlos an eine externe Alarmempfangsstelle weiter. Dies geschieht üblicherweise über ein Telefonwählgerät (Festnetz oder Mobilfunk).

Die hilfeleistende Stelle ist in der Regel die Notruf- und Service- Leitstelle eines Wach- und Sicherheitsunternehmens. Diese überprüft zunächst den Alarm.

Lässt sich ein Falschalarm ausschließen, werden die im Alarmplan vertraglich vereinbarten Maßnahmen eingeleitet. Das Wach- und Sicherheitsunternehmen kann z.B. einen ausgebildeten Mitarbeiter zum Objekt schicken.

Das Objekt wird abgesichert, die Polizei wird alarmiert und der Einbrecher wird übergeben. Studien belegen den Erfolg des Fernalarms: In drei Viertel aller dadurch verhinderten Einbrüche werden die Täter in flagranti geschnappt.

Wichtig: Um Falschalarme zu vermeiden und unnötige Kosten zu sparen, ist die Anwahl der Notrufnummer 133/112 durch automatische Wählgeräte nicht zulässig. Dies gilt auch für andere Rufnummern der Polizei bzw. der Feuerwehr.

Die „Richtlinien für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit Anschluss an die Polizei” informieren über Ausnahmeregelungen.

Siehe auch:

  1. Alarmierungsarten
  2. Alarmplan
  3. Externalarm
  4. Falschalarm
  5. Internalarm
  6. Notruf- und Service-Leitstelle
T-Form

Die T-Form bezeichnet die Form von Verschlusszapfen, die in Schließsystemen zum Einsatz kommen.

Die T-Form wird auch Pilzkopfzapfen genannt. Mit ihrer T-Form „verkrallen” sich die Pilzkopfzapfen mit dem Rahmen und bieten so einen hohen Schutz gegen das Aufhebeln des Fensters.

Siehe auch:

  1. Aufhebeln
  2. Mechanische Sicherheitstechnik
  3. Pilzkopfzapfen
Türblatt

Das Türblatt, oder Türflügel genannt, bezeichnet den beweglichen Teil einer Tür, während die sogenannte Türzarge den dreiseitigen Rahmen um die Tür, bestehend aus Sturz in der Mitte und Stehern rechts und links, beschreibt.

Türblatt und Türzarge sind durch die Türbänder beweglich verbunden. Türblätter sind in verschiedenen Ausführungen im Fachhandel erhältlich.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Türsicherung

Türsicherung bezeichnet spezielle Zusatzelemente zur Absicherung einer Tür vor einem Einbruch oder Einbruchversuch. Türen sind neben Fenstern die sicherheitstechnischen Schwachstellen an einem Haus oder einer Wohnung.

Die Absicherung einer Tür darf sich prinzipiell nicht auf bestimmte Bereiche, etwa auf das Schloss oder sogar nur den Schließzylinder beschränken. Jede Tür ist nur so sicher wie ihr schwächstes Bauteil. Dazu gehören Wandverankerungen, Bänder bzw. Scharnierseitenschutz, Zusatzschlösser und andere Komponenten.

Daher ist der komplette Austausch gegen eine geprüfte, einbruchhemmende Tür die beste Lösung.

Aber auch die Ertüchtigung der vorhandenen Türen durch die Installation von geeigneten (Zusatz)-Elementen verbessert die Einbruchsicherheit von Türen.

Siehe auch:

  1. Anwesenheitsschutz
  2. Bandseite
  3. Kastenschloss
  4. Querriegelschloss
  5. Schließzylinder
  6. Türblatt
  7. Türspion
  8. Zusatzschloss (mit Sperrbügel)
  9. Zutrittskontrolle
Türspion

Ein Türspion ist eine Vorrichtung in einer Tür, die es erlaubt, jemanden vor der Tür zu erkennen, ohne diese öffnen zu müssen.

Der Türspion erhöht als so genannter Anwesenheitsschutz die Sicherheit von Wohnungen, weil anwesende Bewohner nach Identifizierung eines Besuchers durch den Spion eine bessere Entscheidungsgrundlage haben, ob sie die Türe auch öffnen wollen.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
  2. Zutrittskontrolle
Überfall

Der Überfall bezeichnet im Strafrecht einen unvorhergesehenen Angriff, auf den sich das Opfer nicht rechtzeitig einstellen kann. Der hinterlistige Überfall kann ein Tatbestandsmerkmal der gefährlichen Körperverletzung sein.

Wird das Opfer zudem noch bestohlen, ist der Tatbestand des Raub-Überfalls erfüllt.

Siehe auch:

  1. Einbruchdiebstahl
Überwachungsprinzip

Der Begriff Überwachungsprinzipien beschreibt verschiedene Konzepte einer elektronischen Haus- oder Wohnungssicherung, also der Sicherung durch Gefahrenwarnanlagen oder Einbruchmeldeanlagen.

Man unterscheidet drei verschiedene Arten der Überwachung:

  • Die Außenhautüberwachung, bei der alle Zugänge, Fenster und sonstige Öffnungen sowie Wände, Decken und Böden überwacht werden.
  • Die Schwerpunktüberwachung durch Melder an besonders kritischen Bereichen des Objektes.
  • Die Fallenüberwachung: Überwachung von Bereichen, die der Täter betreten muss, wenn er sich im Objekt bewegt (z. B. Überwachung des Flurs oder der Treppen mit Bewegungsmeldern). Welches Überwachungskonzept wo am geeignetsten ist, muss individuell in einer Beratung durch den Fachmann festgelegt werden.

Siehe auch:

  1. Außenhautüberwachung
  2. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  3. Elektronische Sicherheitstechnik
  4. Gefahrenwarnanlage
  5. Schwerpunktüberwachung
Ultraschall- Bewegungsmelder

Ein Ultraschall-Bewegungsmelder erkennt und meldet Veränderungen an Schallwellen in einem definierten Bereich, etwa durch die Bewegung einer Person. Er besteht aus einem Ultraschall- Geber und einem Ultraschall- empfindlichen Sensor.

Die vom Ultraschall- Geber ausgestoßenen unhörbaren Schallwellen werden an Gegenständen im überwachten Raum reflektiert und von der Sensorelektronik verarbeitet.

Dringt nun eine sich bewegende Person in den überwachten Bereich ein, entsteht eine Ferquenzverschiebung im gewohnten „Schallbild” (Doppler-Effekt), was den Melder zum Alarmgeben veranlasst.

Siehe auch:

  1. Außenbeleuchtung
  2. Bewegungsmelder
  3. Dualmelder (Infrarot/ Ultraschall)
  4. Einbruchmeldeanlage (EMA)
  5. Infrarot-Bewegungsmelder
  6. Melder
Unterversicherung

Unterversicherung ist ein Begriff aus dem Bereich der Sachversicherungen; im Falle des Einbruchschutzes speziell aus dem Bereich der Hausratversicherung.

Ist die Versicherungssumme kleiner als der Versicherungswert, so spricht man von einer Unterversicherung. Die Unterversicherung hat zur Folge, dass im Schadenfall die Entschädigung der Versicherung nur anteilig berechnet wird.

Siehe auch:

  1. Hausratversicherung
  2. Versicherung
  3. Versicherungstipps
Vandalismus

Der Begriff „Vandalismus” bezeichnet im weitesten Sinn die bewusste, illegale oder normenverletzende Beschädigung oder Zerstörung fremden Eigentums. Um den Tatbestand zu erfüllen muss ein bewusster Vorsatz oder zumindest ein grob fahrlässiges, bewusstes Inkaufnehmen eines Schadens vorliegen.

Zerstörte Schaufenster, zerstochene Autoreifen, abgebrochene Pkw- Außenspiegel und -Antennen, herausgerissene Telefonkabel, abgebrannte Heustadel und Hütten oder mutwillig verschmierte oder besprühte Wandflächen „Graffiti”: Die Bandbreite vandalistischer Verwüstung ist groß.

Siehe auch:

  1. Einbruchdiebstahl
Verglasung/ einbruchhemmend

In den meisten Fällen unterscheiden sich einbruchhemmende Verglasungen optisch nicht von „normalen” Glasscheiben. Sie bestehen aus einer Kombination von Glas und durchsichtigen Kunststoffen. Nach der DIN werden die Verglasungen mit aufsteigenden Nummer und dem Buchstaben P und einem zusätzlichem Kennbuchstaben bezeichnet.

Der Kennbuchstabe A steht für durchwurfhemmende Verglasung und der Kennbuchstabe B für eine durchbruchhemmende Verglasung. Aber: Einbrecher dringen zumeist nicht über das Einschlagen der Fenster in Haus oder Wohnung ein, sondern hebeln die Fenster mit einem einfachen Schraubendreher auf.

Lautes Einschlagen, Bohren, aufwändiges Gerät etc. scheuen die meisten, da es zu auffällig ist. Um Fester vor dieser häufigsten Einbruchsart zu schützen, ist die Nachrüstung von Fenstern mit Zusatzsicherungen/Pilzkopfzapfen zu empfehlen.

Siehe auch:

  1. Mechanische Sicherheitstechnik
  2. Pilzkopfzapfen
  3. Sicherungskonzept
Versicherung

Schäden durch Einbruchdiebstahl in Privatwohnungen oder Privathäusern werden von der Hausratversicherung abgedeckt.

Siehe auch:

  1. Hausratversicherung
  2. Versicherungstipps
Versicherungstipps

Nach einem Einbruchdiebstahl muss der Schaden so schnell wie möglich der Versicherung und der Polizei angezeigt werden - mit einer möglichst vollständigen Aufstellung der gestohlenen Gegenstände. Jeder Privathaushalt sollte daher Listen seiner Wertsachen führen, die an einem sicheren Ort außerhalb der eigenen vier Wände deponiert werden.

In der Regel prüfen Versicherungen genau, ob der Geschädigte, die Vorschriften des Versicherungsschutzes eingehalten hat.

So muss die Hausratversicherung bei Einbruchdiebstahl nicht zahlen, wenn zum Beispiel ein Zweitschlüssel zu Wohnung oder Haus so versteckt ist, dass ein Einbrecher diesen allzu leicht finden kann. Das gleiche gilt für angekippte Fenster.

Stehen während eines Urlaubs die Fenster der Wohnung oder des Hauses auf kipp, gilt dies versicherungstechnisch als offenes Fenster. Im Falle eines Einbruchs muss die Hausratversicherung den Schaden nicht begleichen, da ein grob fahrlässiges Handeln vorliegt.

Unter gewissen Umständen kann die Versicherung auch einen Extrabeitrag einfordern, so zum Beispiel bei längerer Abwesenheit über zwei Monate. Dies gilt als gefahrerhöhend und ist deshalb der Versicherung mitzuteilen. Je nachdem, wie lange es dauert und was versichert ist, wird evtl. ein geringer Extrabeitrag berechnet. Oder man schließt in dieser Zeit bestimmte Sachen vom Versicherungsschutz aus.

Siehe auch:

  1. Hausratversicherung
  2. Liste der Wertgegenstände
  3. Versicherung
Versuchsquote

Die Versuchsquote spiegelt den Anteil der erfolglosen Einbrüche bzw. gescheiterten Einbruchsversuche an allen polizeilich gemeldeten Einbrüchen wieder. Viele Einbrüche können durch Sicherheitstechnik verhindert werden:

Im Jahr 2007 scheiterten rund 40 Prozent der Einbrüche an geeigneter Sicherheitstechnik.

Die Statistik zeigt auch:

Schafft es ein Einbrecher nicht innerhalb von wenigen Minuten in das Gebäude einzudringen, gibt er in der Regel sein Vorhaben auf. Die meisten normalen Schlösser lassen sich jedoch oft ohne große Übung innerhalb weniger Sekunden öffnen.

Bei der Sicherheitstechnik von PRO-TEC.T scheitert hingegen so mancher Dieb.

Siehe auch:

  1. Aufklärungsquote
  2. Polizeiliche Kriminalstatistik
Videosprechanlage

Die Videosprechanlage ermöglicht es, ähnlich wie die Gegensprechanlage, mit einem Besucher zu kommunizieren, bevor man die Tür öffnet. Eine Videosprechanlage ist mit einer Kamera und einem Monitor ausgestattet und bietet - zusammen mit Türspion und Sperrbügel - den besten Anwesenheitsschutz.

Über die Videosprechanlage kann man den Besucher sehen und gleichzeitig mit ihm sprechen.

Siehe auch:

  1. Gegensprechanlage
  2. Sperrbügel
  3. Türspion
VSÖ - Prüfzeichen

Qualitativ hochwertige Produkte und Systeme sowie qualifizierte Unternehmen erhalten auf Antrag beim Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs das VSÖ-Prüfzeichen. Dabei handelt es sich um das Prüfsiegel der VSÖ-Schadenverhütung in 1090 Wien, die unabhängige und akkreditierte Prüf- und Zertifizierungsstelle für Brandschutz und Einbruchdiebstahlschutz.

Nur wenn Produkte, Fachleute und Firmen alle Tests bestehen, wird das begehrte VSÖ-Prüfzeichen vergeben. Dieses VSÖ-Gütesiegel bescheinigt ausgezeichnete Qualität und gibt Sicherheit bei der Auswahl der Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Einbruchdiebstahl- und Brandschutz.

Wach - und Sicherheitsunternehmen

Wach- und Sicherheitsunternehmen bieten Dienstleistungen des Objektschutzes (personelle Bewachung) in Kombination mit einer Notruf- und Service-Leitstelle an.

Adressen von Wach- und Sicherheitsunternehmen in der Nähe sind PRO-TEC.T oder bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle verfügbar.

Siehe auch:

  1. Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle
  2. Notruf- und Service-Leitstelle
  3. Objektschutz

Siehe auch:

  1. Wach und Sicherheitsunternehmen
Wartung und Instandhaltung

Sicherheitstechnik muss regelmäßig gewartet und instand gehalten werden. Dazu gehören mechanische Sicherungen (wie das jährliche Ölen und Überprüfen von Schließzylindern) bis hin zur Wartung elektronischer Technik wie Alarmanlagen.

Im Zweifel sollte immer ein Fachmann mit der Installation, Wartung und Instandhaltung beauftragt werden. Dies garantiert optimale Funktionsweise und somit auch optimale Sicherheit.

Wassermelder

Wassermelder können eine nützlicher Ergänzung zu einer Gefahrenwarnanlage sein. Diese Melder können zum Beispiel im Waschkeller installiert werden. Bei einem Rohrbruch oder Reißen des Waschmaschinenschlauches, erkennt dies der Wassermelder und gibt ein Signal an die Gefahrenwarnanlage ab, die dann Alarm schlägt.

So können größere Schäden durch Wasser auf einfache Weise verhindert werden.

Siehe auch:

  1. Gefahrenwarnanlage
Weisser Ring

Der Weiße Ring ist die bundesweit einzige Hilfsorganisation, die den Kriminalitätsopfern und deren Angehörigen nach einer Tat tröstend und beratend zur Seite steht, auch im Falle eines Einbruchs.

Der gemeinnützige Verein tritt auch öffentlich für die Interessen der Betroffenen ein und unterstützt den Vorbeugungsgedanken.

Siehe auch:

  1. Psychische Folgen
Widerstandsklasse

Die Widerstandsklasse (WK) kennzeichnet die Sicherheitsstufe der einbruchschützenden Einbauteile, gibt also an, wie gut Fenster und Türen einem Einbruchsversuch stand halten. Die Bauteilwiderstandsklasse gilt immer für komplette Bauteile.

Wichtig zu beachten ist, dass die Bauteile von einem unabhängigen Prüfinstitut zertifiziert und kategorisiert wurden und nicht vom Hersteller selbst.

Die Prüfinstitute wie z.B. der VSÖ bewerten Bauteile nach den gängigen Normen (DIN, ISO), wodurch eine bessere Vergleichbarkeit hergestellt wird. In der Regel sind Fenster und Türen der Widerstandsklasse zwei beim Einsatz in privaten Wohnräumen vollkommen ausreichend.

Siehe auch:

  1. Fenstersicherung
  2. Türsicherung
Zusatzschloss (mit Sperrbügel)

Zusatzschlösser mit Sperrbügel werden wie der Name sagt zusätzlich zum eigentlichen Türschloss angebracht und erhöhen so zum einen den Widerstandswert der Tür und zum anderen den Anwesenheitsschutz von Personen.

Ein integrierter Sperrbügel ermöglicht ein spaltbreites Öffnen der Tür in gesicherter Position. Somit kann von außen nicht mit Gewalt geöffnet werden.

Siehe auch:

  1. Türsicherung
Zutrittskontrolle

Im Vordergrund steht dabei die Regelung des Personenflusses: Mit einem Zutrittskontrollsystem kann ausgewählten Personenkreisen eine Zutrittsberechtigung für bestimmte Räume oder Gebäudeteile gegeben werden.

Der Zugang lässt sich nach zeitlichen Vorgaben definieren, so dass er auf individuelle Geschäfts- oder Arbeitszeiten abgestimmt werden kann. Einfache Zutrittskontrollsysteme mit elektromechanischen Komponenten sind eine wirksame Erweiterung mechanischer Sicherheitstechnik.

Anstelle eines rein mechanischen Schlosses tritt ein elektromechanisches Sperrelement: Mit einem codierten Schlüssel, einer Chipkarte, einem PIN-Code oder einem biometrischen Merkmal kann der Zutritt ermöglicht werden.

Je nach Art des so genannten Identifikationsmittels werden die Signale von elektronischen Schließzylindern, Kartenleseeinheiten oder (Zahlen-) Tastaturen aufgenommen und zu einer Zentrale weitergeleitet.

In der Zutrittskontrollzentrale erfolgt die Prüfung und gegebenenfalls die Freischaltung der Tür durch das Sperrelement (elektrische Türöffner, Motorschlösser und Ähnliches).

Siehe auch:

  1. Codierter Schlüssel
  2. Türsicherung
  3. Türspion
  4. Zusatzschloss (mit Sperrbügel)
Zwangsläufigkeit

Unter Zwangsläufigkeit versteht man eine Maßnahme, die verhindert, dass eine nicht in allen Teilen funktionsfähige Einbruchmeldeanlage scharfgeschaltet werden kann oder bei einer scharfgeschalteten Einbruchmeldeanlage versehentlich ein Externalarm durch den Betreiber ausgelöst wird (zum Beispiel beim Betreten von Räumen ohne vorherige Unscharfschaltung).

Das heißt, durch die Maßnahmen der Zwangsläufigkeit sollen Fehlalarme bei Alarmanlagen verhindert werden, so dass die Alarmanlage nur dann Alarm gibt, wenn tatsächlich ein außergewöhnliches Ereignis eingetreten ist.

Für den Besitzer einer solchen Anlage bedeutet das, dass er dazu verpflichtet ist, seine Alarmanlage so professionell einrichten zu lassen, dass Fehlalarme und ein somit unnötiges Ausrücken der Polizei ausgeschlossen werden kann.

Siehe auch:

  1. Alarmanlage
  2. Externalarm
  3. Falschalarm
  4. Scharfschalten
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